Viele Fragen stellen die Kirchenbesucher an (von rechts) Ingrid Tetzlaff, Margit Schoop und die anderen Ehrenamtlichen Foto: bk

Ehrenamtliche präsentieren die Niendorfer Barockkirche

Wahrzeichen des Stadtteils kann sonntags besichtigt werden

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Sie gilt mit ihrer besonderen Architektur neben dem Michel als das bedeutendste Barockbauwerk im heutigen Hamburg: die Niendorfer Kirche am Markt. An den Sonntagen stehen zur Besichtigung die Türen offen.

 

Die achteckige Kirche war 1986 frisch renoviert worden, als Kirchenvorstandsmitglied Beate Bohl die Kirchenöffnung am Sonntagnachmittag „erfand“. So sollten auch andere Leute als „nur“ die Gottesdienstbesucher die Möglichkeit bekommen, sich an dem spätbarocken Schmuckstück zu erfreuen. Die einen kommen, um einfach nur still in der Bank zu sitzen, andere wollen einfach schon mal kucken, wo Taufe oder Hochzeit stattfinden sollen.

Und wieder andere wollen sich die Architektur erklären lassen, die aus einer Zeit stammt, als Dänenkönig Christian VII. noch über seine Niendorfer Untertanen herrschte. Vieles können die Ehrenamtlichen beantworten. Bei schwierigeren Fragen („wer war doch bloß damals vor 30 Jahren Küster?“) verweisen sie ans Kirchenbüro.

Im März wurde das neue Lichtkonzept für innen und außen der Öffentlichkeit vorgestellt. Im Dunkeln wird die Kirche außen angestrahlt, die neue Innenbeleuchtung taucht die Kirche in helles, freundliches Licht, und Spots heben besondere Punkte hervor. Mehr als ein Drittel der Kosten konnte durch Spenden aus dem Stadtteil finanziert werden – das zeigt: Niendorfs Wahrzeichen liegt vielen sehr am Herzen. bk

 

Kirche am Markt, geöffnet sonntags von 14.30 bis 17.30 Uhr, ab November 13 bis 15 Uhr; www.kirche-in-niendorf.de

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