Eine Gemeinschaft, die viel Gutes tut

Albertinen und das UKE suchen derzeit dringend Blutspender

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Die Blutspende des Albertinen Krankenhauses wird seit 2013 vom UKE mitbetreut. Neue Spender werden dringend gesucht. Die Herstellung von Blutkonserven ist aufwändig und kostenintensiv.

 

Für das Albertinen Krankenhaus war sie nicht mehr rentabel. Deshalb betreut das UKE seit drei Jahren diesen Bereich mit. Gespendet werden kann in Schnelsen nach wie vor: „Diese Identifikation auch von Gesunden mit der Klinik wollte man nicht aufgeben“, erklärt Dr. Sven Peine, Leiter des Instituts für Transfusionsmedizin am UKE.

Ein halber Liter Blut wird den Spendern entnommen und zum Aufteilen der Bestandteile ins UKE gebracht. „Plasma und Blutplättchen konnten im Albertinen nicht isoliert werden. Jetzt können wir sie nutzen“, freut sich Peine. 24 000 Menschen spenden im UKE ihr Blut, im Albertinen sind es 2500. Und nach Wunsch von Peine sollen es viel mehr werden, um dem Bedarf gerecht zu werden.

Der Zeitaufwand ist mit einer guten halben Stunde gering. „Im Albertinen geht es immer sehr zügig, Wartezeiten sind eine Seltenheit. Und direkt am Haus gibt es Parkplätze“, so Peine, der auch mit einigen Mythen rund ums Blutspenden aufräumt: „Es ist nicht so, dass immer spenden muss, wer einmal Blut gespendet hat“, versichert der Mediziner. Denn  Blutkörperchen würden sich sowieso täglich neu bilden – die Entnahme bei der Spende beschleunige diesen Prozess nur. Auch Kreislaufprobleme direkt nach der Spende kämen selten vor. Hartnäckig hält sich die Angst vor einer HIV-Übetragung: „Einige Menschen haben Bedenken wegen einer Blutspende in steriler Umgebung und lassen sich auf dem Rummel ein Tatoo stechen“, erzählt Peine kopfschüttelnd.

Blut spenden können gesunde Menschen ab der Volljährigkeit bis maximal 75 Jahre. Während 50- bis 70-jährige auch biographisch bedingt motivierte Spender seien, sind junge Menschen schwer zu erreichen um „Teil einer Gemeinschaft zu werden, die Gutes tut“. Die Spendentauglichkeit wird vor der ersten Spende von einem Arzt untersucht, für die Blutspende gibt es eine kleine Aufwandsentschädigung. Sportvereine, Clubs oder andere Gruppen berät Dr. Sven Peine gern für gemeinsame Spende-Aktionen und zwar unter Telefon 7410 534 30. mf

 

Blutspenden im Albertinen- Haus (Sellhopsweg 18- 22, Schnelsen), www.albertinen.de/krankenhaeuser/blutspende-

albertinen-haus; Blutspenden  UKE: www.blutsgeschwister.net

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