Nachfolgerin von Pastorin Katja Richter: Michaela Fröhlich Foto: bk

Ein Inselkind von Rügen

Michaela Fröhlich schätzt besonders ihre Konfis und die Teamarbeit

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Konfirmationen sind ihr „Ober- Highlight“, und Pastorin Michaela Fröhlich hofft, dass ihre Konfis viel fürs Leben mitnehmen können.

Außerdem liebt die Nachfolgerin von Pastorin Katja Richter die Teamarbeit in ihrer Kirchengemeinde. Denn davor war sie Landpastorin in Mecklenburg- Vorpommern und ganz auf sich gestellt: „19 Dörfer bei Stralsund und viel unterwegs gewesen.“

Geboren in Stralsund, damals noch DDR, aufgewachsen als Inselkind auf Rügen – so fing der Lebensweg von Pastorin Fröhlich an. Eine prägendes Erlebnis war ihre eigene Konfirmation 1992: „Ich hatte eine gute Pastorin!“ Theologie-Studium in Greifswald, Praktika auf Rügen und in St. Gallen/Schweiz, danach in der Klinikseelsorge einer Krebsstation und in einer Diakonie- Beratungsstelle. „Ein möglichst breites Paket absolvieren“ wollte die heute 38-Jährige, und das kommt ihr im Alltag immer wieder zugute. Auch die Arbeit als Pastoralassistentin auf der italienischen Insel Ischia gehörte mit zum Werdegang: „Ein Pfarrhaus unter Zitronenbäumen!“

Nach drei Jahren Pastorin in Meck-Pomm der Wechsel nach Schnelsen. Sind denn im Osten die religiösen Traditionen mehr abgerissen als im Westen? „Nein“, sagt Michaela Fröhlich, „es gibt Leute, die wohnen schon 15 Jahre in Schnelsen und wissen immer noch nicht, wo die Adventskirche steht.“

Einige Schwerpunkte ihrer Tätigkeit in Schnelsen sind die Arbeit mit und für Familien, die Zusammenarbeit mit sozialen Einrichtungen im Stadtteil sowie die Gottesdienste in einfacher Sprache – und natürlich die Konfirmanden. Und für die war sie sogar zwei Wochen unterwegs und hat sie allesamt zu Hause besucht.      bk

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