Auch im Training zeigt Robin Wendt (weißer Anzug), was er kann Foto: ar

Silber für Wendt

Deutsche Polizeimeisterschaften im Judo

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Er wollte seinen Titel gerne verteidigen. Doch im Finale gelang seinem Gegner der bessere Wurf. Trotzdem ist Robin Wendt mehr als zufrieden

 

Die Polizeimeisterschaften in Berlin standen bei Robin Wendt schon lange rot im Kalender. Doch dann wurde es doch eng: Privat stand sein Umzug nach Niendorf an, beruflich musste er neben seinem Polizeidienst auch für Prüfungen zum gehobenen Dienst lernen – „somit war leider nicht so viel Zeit zum Training da“, sagt Robin Wendt.

Doch mit seinem Mix aus Erfahrung, Disziplin und Kampfgeist zeigte Robin Wendt bei den deutschen Polizeimeisterschaften in Berlin was in ihm steckt. Souverän zog er nach zwei gewonnen Kämpfen ins Halbfinale und legte dort einen Kollegen aus Nordrhein-Westfalen auf die Matte.

Im Finale traf er dann auf Daniel Herbst (21). Der Sachse kämpft nicht nur in der 1. Bundesliga sondern auch für die Nationalmannschaft und sicherte im letzten Jahr bei der Internationale Masters Bremen in der Gewichtsklasse bis 100 Kilo Deutschland die einzige Gold- Medaille.

Zwei ebenbürtige Gegner, ein spannender Kampf – bei dem Robin Wendt am Ende knapp unterlag. „Trotzdem bin ich zufrieden“, sagt er. Schließlich ist er deutscher Vizemeister. Und macht natürlich weiter. Denn ein Leben ohne Judo? Robin Wendt lacht: „Unvorstellbar…!“ ar

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