Planungsunterlagen liegen aus

AKN-Strecke in Hamburg: Planeinsicht auch per Internet möglich, Einwendungsfrist endet am 19. Juli

Archiv| Views: 198

Die Pläne für die Elektrifizierung der AKN-Bahnlinie A1 auf Hamburger Gebiet liegen jetzt bis zum 5. Juli öffentlich aus, zwei Wochen danach endet die Einwendungsfrist.

 

Es geht hierbei um den Abschnitt 1 von Eidelstedt bis zur Landesgrenze; für den Abschnitt 2 wird das Land Schleswig-Holstein ein eigenes Planfeststellungsverfahren durchführen. Wichtigster Teil des Vorhabens: die Strecke soll bis Kaltenkirchen mit Oberleitung ausgestattet werden, damit dort S-Bahnzüge wie auf der S3 nach Stade verkehren können.

Weil die Züge der künftigen S21 von Aumühle nach Kaltenkirchen länger sind als die jetzigen Diesel-Züge, will die AKN die Bahnsteige verlängern. Für den barrierefreien Einstieg in die S-Bahnen werden die Bahnsteige außerdem höher gelegt. Ganz neu entstehen wird der Mittelbahnsteig für die Station Schnelsen-Süd, und überall muss die Signaltechnik angepasst werden.

Wer gegen den Plan Einwendungen erheben will, muss sich bis zum 19. Juli schriftlich an die Verkehrsbehörde oder das Bezirksamt wenden (maßgeblich ist das Eingangsdatum); das Versenden einer E-Mail reicht nicht aus. Einzusehen sind die Unterlagen unter anderem im Bezirksamt (Grindelberg 62) und zum Herunterladen auf den Internetseiten der Stadt.

In den drei Dateiordnern sind unter anderem enthalten: Zeichnungen der zukünftigen Bahnsteige, ein Verzeichnis der Grundstücke, die gekauft oder vorübergehend genutzt werden sollen, ein Bauwerksverzeichnis und verschiedene Untersuchungen in Sachen Umwelt – bis hin zu den Flugrouten der Fledermäuse in Schnelsen. bk

Comments are closed.