Die Sanierungsarbeiten an der Fassade der geschichts- trächtigen Villa sind fast abgeschlossen Foto: mf

Fassadensanierung fast fertig

Sanierung der Lokstedter Amsinck-Villa gestaltet sich schwieriger als erwartet

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Lange war die Zukunft der einst prächtigen Villa im Lokstedter Amsinckpark ungewiss. Nun erstrahlt  zumindest die Fassade bald wieder im alten Glanz. Wann die geplante Kita einziehen kann ist jedoch noch offen.

 

Um  mehr als ein Jahr hat sich die Sanierung der Villa bereits verzögert. Nachdem die SAGA GWG als Verwalterin den Mietvertrag mit der Rudolf-Ballin-Stiftung abschließen konnte, sollen die Arbeiten an der Fassade, dem Dach und den Fenstern bis Ende Juni abgeschlossen sein. Wann aber die Ballin-Stiftung mit einer Kita für 90 Kinder in die ehemalige Sommerresidenz von Wilhelm Amsinck einziehen kann, ist fraglich: „Im Inneren des Hauses gestaltet sich die Sanierung wegen des Befalls von Schädlingen und Pilzen sehr viel aufwändiger. Aus diesem Grund können wir noch keinen Termin nennen, wann die Villa fertiggestellt sein wird“, bedauert Kerstin Matzen von der SAGA GWG. Auch über eine Nutzung von Sozialräumen durch Lokstedter Institutionen hat es in der Planungsphase Gespräche gegeben. „Aber bisher liegt hierzu kein Antrag und entsprechend auch keine Genehmigung vor“, so Bezirksamtssprecherin Anja Bunning. Mit der Nutzung als Kita schließt sich gewissermaßen ein Kreis, denn auch zu Zeiten von Kaufmann Wilhelm Amsinck (1821 – 1909) wurde in der neoklassizistischen Villa getobt: Der Mitbegründer der Vereinsbank hatte zwölf Kinder.  mf

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