In der Kollaustraße 15 werden Wohncontainer errichtet Foto: mf

Neue Unterkunft

Für mindestens fünf Jahre ziehen 168 Flüchtlinge an der Kollaustraße ein

Archiv| Views: 242

In der Kollaustraße 15 ziehen am ehemaligen Standort des Autohändlers Hugo Pfohe für mindestens fünf Jahre Flüchtlinge ein. Fünf zweigeschossige Wohncontainermodule und zwei zweigeschossige kombinierte Wohn- und Verwaltungsmodulhäuser sind an der Ecke Stapelstraße geplant.

 

Insgesamt 168 Flüchtlinge und Wohnungslose sollen in jeweils sieben Zimmern je Stockwerk untergebracht werden. Küchen und Sanitärräume stehen zur gemeinschaftlichen Nutzung zur Verfügung. Bei der neuen Unterkunft handelt es sich um eine Folgeunterkunft. Hier ziehen Geflüchtete und Asylbegehrende nach dem Ende ihrer sechsmonatigen Residenzzeit in einer Zentralen Erstaufnahmestelle (ZEA) ein. Die Alltagsgestaltung findet selbständig statt, dazu gehört auch das Kochen in den Gemeinschaftsküchen.
Ende Mai soll die Baugenehmigung erteilt werden. „Die Bauzeit beträgt etwa 14 Wochen. Da es beim Bauen immer zu unvorhergesehenen Verzögerungen kommen kann, rechnen wir derzeit mit einem Bezug im November“, so Christiane Kuhrt vom Zentralen Koordinierungsstab Flüchtlinge. Betreiber der Unterkunft ist fördern und wohnen.
Nur wenige Meter weiter wartet der ASB in der Zentralen Erstaufnahmestelle Schmiedekoppel weiter auf Bewohner: Ein Großteil der Wohncontainer sowie Verwaltungs- und Gemeinschaftscontainer stehen zum Einzug bereit, ebenso das Personal. Da sich auf dem Gelände aber noch Baustellen befinden, sollen erst Ende Juni Geflüchtete einziehen.   mf

Comments are closed.