16 Punkte sollen den Fluglärm mindern Foto: pixelio

16-Punkte-Plan gegen Fluglärm

Senat legt Maßnahmenkatalog um die Lärmbelastung für die Anwohner zu minimieren

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Auf Ersuchen der Hamburger Bürgerschaft im vergangenen Jahr legte der Senat nun einen Maßnahmenkatalog gegen Fluglärm vor.

 

Ein 16-Punkte-Plan soll Flughafen-Anwohnern das Leben leichter machen. Insbesondere betrifft der Maßnahmenkatalog die nordöstlichen Anrainer des Flughafens.

Höhere Gebühren für laute Flugzeuge, Bußgelder bis zu 10 000 Euro für Verstöße gegen Nachtflugbeschränkungen und die Weiterentwicklung des Schallschutzprogrammes sollen für alle Flughafen-Anwohner die Lärmbelastung reduzieren. Außerdem will Hamburg als erstes Bundesland ein Fluglärmschutzbeauftragtengesetz einführen, um die Position des  Fluglärmschutzbeauftragten durch Weisungsunabhängigkeit, Mitwirkungs- und Beteiligungsrechte klar zu regeln und zu stärken. Belange des Fluglärmschutzes und der Entwicklung des Flughafens sollen künftig in einer vom Flughafen initiierten „Allianz für den Fluglärmschutz“ besprochen werden. Diese tagte gestern erstmals und dient Vertretern von Bürgerinitiativen, Regierungs- und Oppositionsfraktionen, Unternehmen und Verbänden als Austauschplattform mit der Fluglärmschutzkommission, der Fluglärmschutzbeauftragten, der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation sowie der Umweltbehörde. Der am 26. April beschlossene Plan soll in Kürze von der Bürgerschaft beraten und verabschiedet werden.

Die Fluglärmschutzbeauftragte der Behörde für Umwelt und Energie, Gudrun Pieroh- Joußen ist erreichbar unter der  Telefonnummer 428 40 23 80 oder per E-Mail: gudrun.pieroh-joussen@bue.hamburg.de. Ausführliche Informationen und Beschwerdemöglichkeiten auf www.hamburg.de/fluglaerm. mf

 

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