Zweigstelle Wie es in Zukunft auf dem Areal der Anna-Warburg-Schule aussieht, ist noch Ungewiss Foto: cs

Beteiligungsprozess beginnt

Endlich gehts mit der Planung zur Nutzung des Grundstücks Tibarg 38 los

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Ein Filetstück mitten auf Niendorfs Einkaufsmeile: Bereits mehrfach berichtete das Niendorfer Wochenblatt über die geplante Aufgabe der jetzigen Zweigstelle der Anna-Warburg-Schule am Tibarg 38. Nun steht die Schließung des Standorts zum 31. Juli dieses Jahres unmittelbar bevor.

 

Was dann mit dem Areal geschehen soll, steht allerdings immer noch nicht fest. Der Bezirk Eimsbüttel hat für den gesamten Bereich der Anna-Warburg-Schule sowie des ehemaligen Ortsamts Lokstedt, des Kundenzentrums, und der Freiflächen zwischen Tibarg und Garstedter Weg einen städtebaulichen Entwicklungsprozess angestoßen.


Verzögerter Start

Das Beteiligungsverfahren ist vergangene Woche mit Verzögerungen gestartet. „Vorab mussten noch einige Finanzierungsfragen geklärt werden“, berichtet Dr. Elmar Schleif, Sprecher des Bezirksamts Eimsbüttel, auf Nachfrage des Niendorfer Wochenblatts. Verantwortlich für den Prozess zeichnen nun die Stadtplanungsbüros „Elbberg“ und „Luchterhand“. In einem ersten Schritt werden zunächst Interviews und Gespräche mit verschiedenen Akteuren vor Ort geführt, darunter der BID Tibarg, die Stadtteilkonferenz Niendorf, sämtliche Anlieger und Marktbeschicker. Ziel ist es, bereits im Vorwege mögliche Kernkonflikte aufzudecken sowie übereinstimmende Interessen zu ermitteln. Für die Kinder- und Jugendbeteiligung konnte das Gymnasium Bondenwald gewonnen werden. Anfang Mai sollen die Jungen und Mädchen ihre Erwartungen an das Projekt im Rahmen eines Workshops formulieren. Ende Mai steht dann in einem dritten Schritt ein öffentlicher Planungsworkshop auf dem Programm, bei dem verschiedene Nutzungsvorschläge sowie die städtebaulichen Belange mit interessierten Bürgern diskutiert werden. Der genaue Termin wird nach Angaben von Schleif noch bekanntgegeben.


Konzept bis August

Bis zur politischen Sommerpause im August soll auf diese Art und Weise ein städtebauliches Konzept erarbeitet werden.   Für das ganze Areal rund um den Tibarg 38 ist laut Schleif eine künftige Ausweisung als Kerngebiet vorstellbar, in dem Handelsbetriebe, Gastronomie sowie zentrale Einrichtungen der Wirtschaft und der Verwaltung angesiedelt sind. „Dies wird sich aber im Rahmen des nun begonnenen Prozesses unter Berücksichtigung der weiteren Nutzungen sowie Frei- und Grünflächen konkretisieren“, so der Bezirksamtssprecher weiter. Dafür sei eine Änderung des geltenden Bebauungsplans Niendorf 73 notwendig. Ein entsprechendes Verfahren soll nach derzeitigem Planungsstand im Herbst oder Winter dieses Jahres in Angriff genommen werden. cs

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