Die Adventskirche im Kriegerdankweg wurde 1949 geweiht, die Weigle-Orgel löste 1961 ihre Vorgängerin ab Foto: bk

Orgel in Schnelsen braucht Hilfe

Kirchengemeinde sammelt Spenden für Sanierung im Sommer

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Rund 70 000 Euro muss die evangelische Kirchengemeinde Schnelsen für die in die Jahre gekommene Orgel in der Adventskirche aufwenden. Hierfür werden noch Spender gesucht, sogenannte „Pfeifenputzpaten“.

 

„Die über 2000 Pfeifen müssen alle rausgenommen und geputzt werden“, erklärte Kirchenmusikerin Gudrun Kühn-Hoppe dem Wochenblatt bei einer Besichtigung. Dann werden die Holzteile neu verleimt, das Metall mit Waschbenzin behandelt, und durch Klopfen und Feilen bekommt jede Pfeife ihren typischen Klangcharakter. Hinzu kommen noch viele andere Arbeiten an Mechanik, Elektrik und Elektronik. „Der Klang der Weigle-Orgel von 1961 ist mit den Jahren matt und dumpf geworden“, weiß die Kirchenmusikerin zu berichten, außerdem mussten bereits zwei eingeknickte Pfeifen herausgenommen werden, die herunter zu fallen drohten und nun in eine Pfeifenwerkstatt kommen.

Die Paten-Aktion mit Spenden läuft das ganze Jahr über. Gudrun Kühn-Hoppe: „Jeder Pate kann sich einen Ton aussuchen, mit einem Spendenbetrag von 25 bis 200 Euro.“ Wer spendet, bekommt eine Urkunde und wird zum Einweihungskonzert eingeladen.

Den größten Teil der Kosten muss die Gemeinde selber stemmen, deshalb sind die Spenden so wichtig. Außerdem wurde beim Kirchenkreis ein Zuschuss beantragt. Im September soll die Firma Quathamer aus Bordesholm mit den Arbeiten beginnen. Gearbeitet wird nur auf der Empore; die Kirche bleibt benutzbar. Wenn alles gut läuft, wird die Orgel zum 1. Advent fertig sein. bk

 

Infos zur Paten-Aktion: kuehn@kircheschnelsen.de, Tel. 570 07 522

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