Der Manager Peter Elsner gehört zu den Gründungsmitgliedern des FC Schnelsen von 2010 Foto: cs

„Fußball ist unser Leben“

Warum ein Schnelsener Verein in Stellingen spielt: FC Schnelsen-Manager Peter Elsner im Gespräch

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Einige reden darüber, andere machen es einfach – so wie Peter Elsner. Vor etwas mehr als fünf Jahren gründete das Fußball-Urgestein gemeinsam mit ein paar Freunden den FC Schnelsen von 2010. Redakteurin Christina Sluga sprach mit dem heutigen FC-Manager über die Herausforderungen, Fallstricke und Erfolgserlebnisse des kleinen Vereins.

 

Niendorfer Wochenblatt: Herr Elsner, wie kommt man denn auf die Idee, einen Fußballverein zu gründen?

Peter Elsner: Ach wissen Sie, wir sind allesamt Fußballer durch und durch, den Traum von einem eigenen Verein, bei dem der Spaß und nicht das Geld im Vordergrund steht, hegten wir schon lange. Die endgültige Entscheidung dazu fiel dann aber eher aus einer Laune heraus, beim geselligen Kaffeetrinken.

 

NW: Und, haben Sie es je bereut?

Elsner: Nein, niemals. Auch wenn wir uns das Ganze ehrlich gesagt etwas anders vorgestellt hatten.

 

NW: Inwiefern?

Elsner: Obwohl unser Vereinsname FC Schnelsen  von 2010 lautet trainieren wir von Anfang an auf der Wolfgang-Meyer-Sportanlage in Stellingen. Die TuS Germania Schnelsen ist ein großer Verein, Trainingszeiten waren in unserem Stadtteil nicht zu bekommen, also wies uns das Bezirksamt Eimsbüttel den Platz an der Hagenbeckstraße als Trainings- und Wettkampstätte zu. Aber eigentlich sind wir hier mittlerweile auch ganz glücklich…

 

NW: Und ja auch recht erfolgreich.

Elsner: Das stimmt, wir haben die Hinrunde als Herbstmeister abgeschlossen. Momentan stehen wir an Platz Drei der Kreisklasse 6. Unser klares Ziel für diese Saison ist es, als Meister     in die Kreisliga aufzusteigen    und uns dort langfristig zu etablieren.

NW: Gibt es weitere Ziele?

Elsner: Wir sind immer auf der Suche nach neuen, guten Spielern, um uns leistungsmäßig etwas breiter aufstellen zu können. Außerdem brauchen wir einen neuen Trainer, nachdem uns Nico Patschanski kürzlich verlassen hat.

 

NW: Was ist denn beim FC Schnelsen von 2010 anders als bei anderen Vereinen?

Elsner: Da wir lediglich eine Mannschaft und nur knapp 40 Mitglieder, inklusive der passiven, haben, pflegen wir ein sehr familiäres Miteinander. Jeder kennt jeden und jeder ist Fußballer durch und durch. Wir investieren viel Zeit und Herzblut in diesen Verein, weil wir daran glauben, etwas bewegen zu können. Wäre das nicht so, hätte manch einer schon aufgegeben und wir wären nicht da, wo wir heute stehen. cs

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