Mit der Initiative „Wir für Niendorf” im Frauen-Café ehrenamtlich engagiert: Christiane Peters, Karin Amsel und Sabine Krieger (v.l.) Foto: kn

Frauen-Café der Gastfreundschaft

Die Inititative „Wir für Niendorf” hat eine Begegnungsstätte für Flüchtlingsfrauen geschaffen

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Jetzt gibt es auch in der  Zentralen Erstaufnahme für Flüchtlinge in der Niendorfer Straße seit geraumer Zeit jeden zweiten Sonntag zwischen 15 und 17 Uhr ein ”Willkommens-Café” für Frauen.

 

Getragen wird es von der Initiative der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde „Wir für Niendorf”. Sechs ehrenamtlichen Helferinnen gründeten im Mai vergangenen Jahres unter Vorsitz von Pastorin Maren Gottsmann die Begegnungsstätte für Frauen.

43  Frauen, 75 Kinder und 170 Männer leben zur Zeit in der Flüchtlingsunterkunft an der Niendorfer Straße.  Das Café dort soll ein Ort der Begegnung sein, an dem Frauen aller Nationen unter sich sind und sich ungestört austauschen können.

Die Teilnahme am Frauen-Café ist rege. „Es ging uns darum, den Frauen ein Angebot zu machen, sie hier ankommen zu lassen, sie zu integrieren und ihnen eine Rückzugsmöglichkeit zu geben”, sagt Karin Amsel (43). Im Frauen-Café wird  geredet, gespielt und gelacht.     „Jeder Sonntag hat sein eigenes Gesicht”, freut sich Sabine Krieger (54). „Manchmal wird sogar getanzt und gesungen.” Die meisten Flüchtlingsfrauen bleiben drei Monate in der Erstaufnahmeeinrichtung. Bedingt durch die hohe Fluktuation kommen immer andere Teilnehmerinnen zu den 14-tägigen Sonntags-Treffs, an denen Männer nicht erlaubt sind. Jeweils zwei ehrenamtliche Helferinnen sind dann mit Tee, Kaffee und frisch gebackenem Kuchen im Einsatz.  Unterstützung ist dabei immer willkommen. kn

 

Das Frauen-Café der Initiative „Wir für Niendorf” findet jeden zweiten Sonntag von 15 bis 17 Uhr im Gemeinschaftsraum der Erstaufnahme Niendorfer Straße statt. Anprechpartner:  Maren Gottsmann und Nina Schrader, Tel.: 320 91 869  www.flüchtlingsarbeitkirche- in-niendorf.de

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