Raues Wetter Der starke Wind ließ am Wochenende den Bauzaun auf der großen Baustelle am hinteren Friedhofsende, Ecke Robert- Blum-Straße/Sootbörn umkippen Foto: bk

Große Baustelle auf dem Neuen Friedhof Niendorf

Richtfest Ende Februar, Fertigstellung der neuen Gebäude ist für Sommer geplant

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Seit Anfang Juli herrscht auf dem Neuen Friedhof in Niendorf an der Ecke Robert-Blum-Straße/Sootbörn rege Bautätigkeit. In Arbeit sind eine neue Geräte- und Werkzeughalle sowie ein Wirtschaftsgebäude.

 

Das Richtfest soll Ende Februar gefeiert werden, mit der Fertigstellung wird für spätestens August gerechnet. Martina Grottker, die zurzeit die Friedhofsverwaltung kommissarisch leitet, freut sich, dass die Mitarbeiter endlich moderne Sozialräume und neue Duschen, Umkleiden und Trockenräume bekommen.

„Die alten Räume sind unglaublich beengt und sanierungsbedürftig“, berichtet sie. Die neuen Räume sind dann so groß, dass sie für die Mitarbeiter von beiden Friedhöfen ausreichen, die dann hier an einem Standort zusammengeführt werden.

Ein weiterer wichtiger Grund für den Neubau: die alte Werkstatt neben der Kapelle hat sich entwickelt und mehr Maschinen bekommen, und die Betriebsamkeit samt Maschinenwartung passt nicht zur Stille, die von den Trauergesellschaften in der Kapelle erwartet wird.

Für die Zeit nach dem Umzug der Werkstatt an den neuen Standort gibt es in der Verwaltung schon Zukunftspläne. Angedacht sind neue Abschiedsräume für weltliche Trauerfeiern, und man will auch die zunehmende Religionsvielfalt in Hamburg berücksichtigen.

In der zweiten Februarwoche soll übrigens Friedhofsleiter Stefan Voß, der schwer erkrankt war, wieder in die Promenadenstraße zurückkehren. Auf den beiden Niendorfer Friedhöfen arbeiten momentan 19 Vollzeitkräfte und neun Saisonkräfte plus Büro und Leitung. bk

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