Schnack mit dem Nachwuchs CDU-Landesvorsitzender Roland Heintze (Mi.) mit Jana Talke von der Frauen-Union (li.) und Esther Heller von der Schüler-Union Foto: mf

Die Bürger nicht allein lassen

Beim CDU-Neujahrsempfang war die Flüchtlingspolitik das große Thema

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Am 31. Januar lud die CDU Eimsbüttel zum traditionellen Neujahrsempfang ins Vineyard in der Osterstraße. Bei Tapas und Wein war die Flüchtlingskrise das Hauptthema. 

 

„Die Flüchtlinge waren bestimmend für die gesamte Bezirkspolitik. Unsere Aufgabe besteht in der Integration, nicht in der Entscheidung, wie viele hierher kommen“, resümierte CDU-Fraktionschef Rüdiger Kuhn in seinem Jahresrückblick. Und auch sein Ausblick auf das neue Jahr stand ganz im Zeichen der Geflüchteten: „Wir müssen für Vertrauen in die Kommunalpolitik sorgen. Die Bürger sollen sich mitgenommen fühlen, das ist der richtige Weg für gegenseitiges Verständnis.“ Die Alternative seien „Bürgerentscheide, die die Politik konterkarieren.“ Mit der Überdeckelung der A7 und der Entwicklung des Tibargs sei auch Positives auf den Weg gebracht. Die Flüchtlingspolitik auf Bundesebene thematisierte der CDU-Bundestagsabgeordnete Rüdiger Kruse, der „die unaufgeregte Politik der Kanzlerin“ Angela Merkel lobte.

„Wenn wir die neue Wohnunterkunft in der Osterfeldstraße und die Unterkünfte im südlichen Niendorf mitrechnen, haben wir in unserem Radius 6000 Neubürger“, rechnete Carsten Ovens von der Bezirksfraktion Eimsbüttel auf kommunaler Ebene vor. „Der Bezirk Nord macht es sich mit der Massenunterkunft in der Osterfeldstraße einfach.“

Dies hätte aber auch etwas Positives: „Durch den Zuzug könnte die Diskussion um ein Lokstedter Zentrum noch einmal angestoßen werden“, hofft der Lokstedter. Unter den Gästen waren neben Bezirksamtsleiter Torsten Sevecke (SPD) und Bürgerschafts-Vizepräsident Dietrich Wersich (CDU) zahlreiche Vertreter von Vereinen, Bürgerhäusern und anderer politischer Fraktionen. mf

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