Kritik Statt der langgezogenen vier Etagen wünschen sich einige Anwohner einen breiteren Bau Foto: Bogevischs Buero

Anwohner hinterfragten die Meistermeile kritisch

Initiatoren stellten den geplanten Handwerkerhof vor, der bis 2018 am Offakamp entstehen soll

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Mitte 2018 soll der neue Handwerkerhof „Meistermeile“ im Lokstedter Offakamp bezugsfertig sein. Ende Januar informierte die Sprinkenhof GmbH über die Planungen und musste sich kritischen Fragen stellen.

 

Auf Initiative des Senats sollen in Hamburg innerstädtische Gewerbeflächen für Handwerker geschaffen werden. Eine davon ist die Meistermeile im Offakamp. Nach Münchener Vorbild soll das Handwerk hier gestapelt werden: Auf dem rund 19 000 Quadratmeter großen Areal sollen auf vier Etagen bis zu 70 Betriebe mit bis zu 400 Beschäftigten untergebracht werden. Die Bauweise in vertikaler Streckung sorgt für Unmut bei Anwohnern: „Für uns ist das kein Nutzen, warum kann man nicht in die Horizontale gehen, damit es nicht so hoch wird?“ wollte eine Anwohnerin wissen. Da man in dem Fall bis an die Grundstücksgrenzen vorrücken müsste, sei das nicht möglich, so ein Vertreter der Sprinkenhof GmbH, die den Handwerkerhof zusammen mit der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation und der Handwerkskammer Hamburg realisiert. Ebenso wenig wie der Bau einer Tiefgarage aufgrund der darunter liegenden Mülldeponie. Auch Fragen zu Lärmschutz, Einhaltung des Bebauungsplans und Emissionen trieben die Anwesenden um. „Wir möchten Transparenz schaffen“, versicherte Lars Vieten von der Sprinkenhof GmbH. Es solle gemeinsam mit Anwohnern nach Lösungen gesucht werden. Ende April soll der Bauantrag eingereicht werden und im Anschluss mit Rückbau und Kampfmittelsondierung begonnen werden. Der Baubeginn ist im Herbst geplant, Mitte 2018 sollen die ersten Mieter einziehen. Weitere Informationen gibt es unter www.meistermeile.de. mf

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