Ein selbstverfasstes Gedicht für den Frieden trugen die Mädchen der Gemeinde vor Foto: mf

2016 soll ein Jahr des Friedens werden

Rund 100 Gäste begrüßte die Ahmadiyya Muslim Jamaat-Gemeinde bei ihrem Neujahrsempfang

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„Liebe für alle, Hass für keinen“ war das Motto des Neujahrsempfangs der Ahmadiyya Muslim Jamaat am 25. Januar in der Bait-ur-Rasheed Moschee in Schnelsen, zu dem rund 100 Nachbarn, Politiker und Gemeindemitglieder kamen.

 

Rezitationen aus dem Koran, die Wünsche des Imams Laeeq Ahmad Munir für ein friedlicheres neues Jahr und ein medialer Rückblick auf das vergangene Jahr gehörten zum offiziellen Teil des Abends. Überschattet von den Anschlägen in Paris auf Charlie Hebdo und vom November 2015 hat die Gemeinde einen Charity-Lauf um die Alster für Flüchtlingskinder, Blutspenden sowie Pflanzungen von Friedensbäumen initiiert. „Die Ereignisse von Köln waren kein guter Start ins neue Jahr“, bilanzierte Imam Said Ahmed Arif, der aus Berlin angereist war und stellte klar: „Ein wahrer Moslem ist eine Person, vor dessen Taten und Worte alle Menschen sicher sind.“ Torsten Voß, Leiter des Hamburger Verfassungsschutzes fand es „schön, heute über den Islam und Frieden zu sprechen und nicht über Gewalt und Ängste.“ Gewalttaten würden nur von 0,002 Prozent der Muslime weltweit begangen. „Der Islam lehrt Frieden, aber wird weltweit mit Gewalttaten verbunden. Möge 2016 ein Jahr des Friedens sein“, so Imam Laeeq Ahmad Munir.  Auf eine ebenso einfache wie eingängige Formel brachten es die Kinder der Gemeinde in ihrem selbst verfassten Friedens-Gedicht: „Im Westen und im Osten sollen die Waffen verrosten.“ mf

 

Die Bait-ur-Rasheed Moschee in der Pinneberger Straße 46 steht Besuchern offen. Die Gemeinde lädt regelmäßig zu Veranstaltungen ein. Am Mittwoch, 24. Februar, findet um 18.30 Uhr im Bürgerhaus Bornheide (Osdorfer Born) ein Dialog zum Thema „Religionen gegen Gewalt statt“. Weiter Informationen unter www.ahmadiyya.de/gebetsstaette/moscheen/hamburg-schnelsen

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