Für ein Kinderhilfsprojekt in Bolivien sammelten 50 Sternsinger Spenden in 160 Familien der katholischen Gemeinde Foto: tif

Kleine Sternsinger brachten den Segen

Verkleidet als Heilige Drei Könige sammelten Kinder in den Stadtteilen Geld für Kinder

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Die Tradition reicht bis ins Mittelalter. Heute ist das Sternsingen die größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder.

 

Kostümiert als die Heiligen Drei Könige mit selbstgebastelten Kronen und fantasievollen Gewändern zogen am Montag rund 50 Sternsinger durch unsere Stadtteile. Die katholische Kirchengemeinde St. Ansgar in Niendorf lässt jedes Jahr Kinder ab sieben Jahren den Segen Christu in die Häuser tragen. In kleineren Gruppen zogen die Kinder zu 160 Familien der Gemeinde, die sich darum beworben hatten.

Das Sternsingen ist ein alter Brauch, der bis ins Mittelalter zurückreicht. Es gilt als die größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder. Denn die Sternsinger bringen nicht nur den Segen in die Häuser, sie sammeln auch Spenden. „In diesem Jahr unterstützen wir ein Kinderhilfsprojekt in Bolivien“, erläutert Ludmilla Leittersdorf-Wrobel (59), die die Singer mit Liedern und Informationen über die Aktion vorbereitet hat. Bereits am Sonntag wurden im Aussendungsgottesdienst die Kinder gesegnet, die den Segen in die Häuser tragen sollten. Mit Kreide schreiben die Sternsinger „20*C+M+B+16“ über die Haustüren. Der Stern steht für den Stern, dem die drei Könige gefolgt sind. Die Buchstaben stehen für die lateinischen Worte „Christus Mansionem Benedicat“ – Christus segne dieses Haus. tif

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