Erst nach Mitternacht gehen die Lichter aus

Kirchenmusikerin Gudrun Kühn-Hoppe hat alle Hände voll zu tun

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Vier Gottesdienste und danach Feierabend erst gegen 0.30 Uhr – so sieht für Kirchenmusikerin Gudrun Kühn-Hoppe der Heiligabend aus.

 

14 Uhr, 15.30 Uhr, 17 Uhr – dann folgt ein Abstecher zur Familie nach Hause, und schon um 22 Uhr geht es wieder los in die Schnelsener Adventskirche, wo halb zwölf die Feier der Christnacht mit Pastorin Fröhlich beginnt.

Seit Oktober 2000 arbeitet Gudrun Kühn-Hoppe in der Kirchengemeinde Schnelsen, aber ihre Heiligabende an der Orgel haben schon eine sehr viel längere Tradition, da sie bereits seit dem 15ten Lebensjahr in Gottesdiensten Musik macht.

„Das Schöne an meinem Beruf ist, dass ich mit der Musik Menschen auf eine andere Art als mit Worten berühren kann“, sagt Gudrun Kühn-Hoppe, „ich kann das alleine tun oder zusammen mit anderen im Chor und Kinderchor. Ich verstehe meinen Beruf als eine Art Verkündigung mit musikalischen Mitteln.“

Die viele Vorarbeit, die nötig ist für einen gelungenen Heiligen Abend, ahnt man als Laie nur. So sind zum Beispiel die Kinderchöre schon seit Wochen mit den Proben beschäftigt. Kostüme, Deko und vieles mehr müssen organisiert werden, bevor Heiligabend um 14 Uhr das Krippenspiel für die Jüngsten beginnen kann. Krippenspielerfahrung hat Gudrun Kühn-Hoppe übrigens schon aus der eigenen Kindheit. Und welche Rolle spielte sie? „Natürlich einen Engel!“ bk

 

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