Die Pfadis vom DPSG-Stamm Santa Lucia aus Eidelstedt und Niendorf bringen das Friedenslicht (hinten von links): Lena Calmer, Mia und Till Becker sowie (vorn von links) Frederik Leischel, Jan Calmer und Ben Weller Foto: privat

Ein bisschen Frieden kommt in jedes Haus

Die Pfadfinder bringen das Friedenslicht aus Bethlehem

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Seit dem 3. Advent brennt bei vielen Hamburger Pfadfindergruppen das Friedenslicht aus Bethlehem, an dem Kirchenbesucher am Heiligen Abend Laternen und Kerzen entzünden können.

 

Die Weitergabe des Friedenslicht aus Bethlehem ist noch ein ganz junger Weihnachtsbrauch, der 1986 in Österreich erdacht wurde. Das Licht wird in Bethlehem in der Geburtskirche entzündet und per Flugzeug nach Wien gebracht. Von dort aus verteilen es Pfadfinder in nun schon über 30 Ländern. Zu den Heiligabend-Gottesdiensten können die Kirchenbesucher eine Laterne oder ein Gefäß mit einem Teelicht mitbringen und die Kerze an der Flamme entzünden. Der Sinn dahinter: So wie die kleine Flamme millionenfach von Kerze zu Kerze, weiter gegeben wird, so soll auch der Friede von Mensch zu Mensch wachsen.

In Niendorf kann man das Friedenslicht in der katholischen St. Ansgar-Kirche bekommen (14.30, 17 und 23 Uhr) und in den evangelisch-lutherischen Gottesdiensten (Verheißungskirche 14.30, 16, 17.30 und 23 Uhr), Immanuel-Haus 17.30 Uhr); außerdem den ganzen Heiligabend in der Lokstedter Christ-König-Kirche und in der Petrus-Kirche. bk

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