Voranschreitender Bau Der Anbau wird das Hauptgebäude an der linken Seite verlängern und ihm auch optisch angeglichen Foto: moe

Erweiterung im Plan

Abmietung des Tibarg-Standorts für nächstes Schuljahr geplant

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Wenn alles so zeitlich passend wie bisher bei den Bauarbeiten abläuft, kann die Anna-Warburg-Schule mit Eröffnung ihres neuen Anbaus zum Schuljahr 2016/17 den Standort am Tibarg 38 aufgeben.

 

Die Turnhalle der Anna-Warburg-Schule wurde bereits bis zum Frühjahr grundsaniert, bekam neue sanitäre Anlagen, Umkleideräume und Duschen sowie barrierefreie Zugänge. Nach den Sommerferien wurden auch noch neue Fenster eingesetzt. Nun wurde Ende Oktober die nächste Baustelle eingerichtet. Denn das 2009 errichtete Hauptgebäude der beruflichen Schule für Sozialpädagogik am Niendorfer Marktplatz wird vergrößert.

„In dem Anbau werden fünf Klassenräume, ein 140 Quadratmeter großer Rauf- und Toberaum mit Sporthallenboden, ein großer Lehrer- und Arbeitsraum mit über 16 Computer-Arbeitsplätzen und ein Abteilungsleiter-Zimmer entstehen“, so Schulleiterin Elke Weiß. Knapp zwei Millionen investiert die Stadt Hamburg in den Erweiterungsbau, der optisch dem Hauptgebäude angepasst wird. „Wir waren von Beginn an in den Werdeprozess eingebunden, konnten alles perfekt auf unsere Bedürfnisse abstimmen und hatten bei der Innengestaltung freie Hand“, freut sich Elke Weiß.


Noch unklar

Wie das Wochenblatt bereits berichtete, wird mit der zum Schuljahr 2016/17 geplanten Einweihung der neuen Räumlichkeiten das bisher genutzte und stark sanierungsbedürftige Gebäude am Nebenstandort Tibarg 38 aufgegeben. Was mit dem bis jetzt städtischen Grundstück dann weiter passiert, ist noch unklar. Das Bezirksamt Eimsbüttel will für dieses Gebiet unter Einbindung des Bereichs Garstedter Weg 11-13 (Ex-Ortsamt) ein Konzept zur zukünftigen Entwicklung auf den Weg bringen. „Dafür werden die Durchführung eines Beteiligungsverfahrens mit Erstellung eines städtebaulichen Rahmenplans sowie die anschließende Aufstellung eines Bebauungsplans an ein externes Planungsbüro mit Erfahrungen in der Bürgerbeteiligung vergeben“, so Anja Bunning, Pressespecherin des Bezirksamts. Beim Hamburger Institut für Berufliche Bildung (HIBB) wurde auch eine Flüchtlingsbeschulung an diesem Standort diskutiert. „Das ist aber jetzt vom Tisch und wir gehen aktuell von einer Aufgabe des Gebäudes unsererseits zum geplanten Zeitpunkt aus“, so Uwe Grieger, Referatsleiter Bau- und Standortangelegenheiten des HIBB.

15 jugendliche Flüchtlinge fanden übrigens schon ihren Platz an der Anna-Warburg- Schule. Im neuen Jahr sollen noch zwei weitere Klassen dazu kommen. Elke Weiß: „Dafür haben wir extra Personal eingestellt und Arbeitszeiten aufgestockt, um unseren neuen Schülern die Integration zu ermöglichen und erleichtern.“ moe

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