Der Spendenscheck soll für die Cafeteria des Albertinen-Hauses verwendet werden. Es freuen sich der Geschäftsführer Ralf Zastrau, der überreichende Pastor Jörg Fenske, der Vorstand Dr. Stefan Stiegler und Dr. Dieter Collier aus dem Niendorfer Kirchengemeinderat. Foto: tif

Ein Wunder zum Nikolaus

Eine Niendorferin vererbte der Kirchengemeinde 50 000 Euro für Altenarbeit

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50 000 Euro vermachte Gertrud Wunder ihrer Kirchengemeinde. Das Geld soll  für die Renovierung der Cafeteria im Albertinen-Haus verwendet werden.

 

Wenn ein Mensch während seines Lebens seiner Kirchengemeinde sehr verbunden ist, kann er sie als Erbe einsetzen. Im vorigen Jahr verstarb die Niendorferin Gertrud Wunder im Alter von 93 Jahren. Besonders die Gemeindearbeit der Kirche am Markt hat ihr im Alter viel Freude bereitet, darum bedachte sie die Gemeinde in ihrem Erbe mit 50 000 Euro, die zweckgebunden für Alten- und Krankenarbeit eingesetzt werden sollten.

Der Kirchengemeinderat suchte nach einer geeigneten Organisation als Empfänger und kam auf das Albertinen-Haus in Schnelsen. Wer aus der Niendorfer Gemeinde alt oder krank wird, lässt sich in der Regel hier versorgen.

Einen Tag nach Nikolaus  überreichten Pastor Jörg Fenske und Kirchengemeinderat Dr. Dieter Collier den symbolischen Scheck an Albertinen-Vorstand Dr. Stefan Stiegler und  Geschäftsführer Ralf Zastrau. „Das ist wie ein Wunder für uns, der Name der Dame ist Programm“, strahlte Zastrau.

Der Geldsegen kommt zur rechten Zeit, denn die Cafeteria im Albertinen-Haus wird hochwertig und barrierefrei renoviert. „Das ist das Zentrum des sozialen Lebens bei uns“, betont Stiegler. „Die Bewohner wurden bei der Planung weitgehend eingebunden.“ Zastrau singt im Mitarbeiter- Gospelchor mit. Als Geste des Danks bot er Pator Fenske an, mit dem Chor im Frühjahr in der Marktkirche aufzutreten. Wir werden berichten, wenn der Termin feststeht. tif

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