„Ein Tag wie jeder andere“

Kinderkrankenschwester Sylvia Martens- Heuer arbeitet zum Fest

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Wenn Heiligabend viele Familien mit ihren Kindern Weihnachten feiern versorgt Sylvia Martens- Heuer Neugeborene auf der Neonatologischen Intensivstation im Albertinen – Krankenhaus (NIA).

 

Die Station gehört zum Altonaer Kinderkrankenhaus und verfügt über acht Betten. Hier werden jährlich etwa 250 Frühgeborene ab der 30. Schwangerschaftswoche  und reife Neugeborene mit z.B. Infektionskrankheiten, niedrigem Geburtsgewicht oder Atemstörungen versorgt.

„Für uns ist dieser Tag wie jeder andere auch, wir arbeiten immer zu zweit und es ist mindestens  ein Kinderarzt vor Ort“, sagt die Fachkinderkrankenschwester für pädiatrische Intensivmedizin. Wer Spätdienst oder Nachtdienst macht wird ausgelost. „Man muss sein Privatleben dann eben drum herum organisieren, Bescherung machen wir entweder vor dem Dienst oder erst danach“, ergänzt Martens- Heuer.

Die Station ist weihnachtlich geschmückt, die Eltern und auch die Geschwisterkinder können die kleinen Erdenbürger jederzeit besuchen. „An den Feiertagen herrscht auch keine traurige Stimmung“, sagt Martens- Heuer, „ die Freude über das Neugeborene überwiegt doch.“

Dieses Jahr hat die Station einen Fotoadventskalender von einem Elternpaar geschenkt bekommen, dessen Baby lange Zeit auf Station verbracht hat. Grade zur Weihnachtszeit kommen häufig Eltern mit ihren Kindern nochmal zu Besuch und bereiten dem Personal damit eine große Freude. rw

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