„Wir sind bereit, können Flüchtlingen Fußball, Volleyball, Basketball oder Tischtennis anbieten“, sagt Jörg Wohlgemuth vom TuS Germania Schnelsen Foto: ar

Vereine engagieren sich

Es gibt bereits vielfältige Sport-Angebote für Flüchtlinge

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Sie flüchteten vor Krieg und Verfolgung, suchen bei uns Schutz – und ein neues Leben.  Um den Start zu erleichtern, kann Sport helfen. Das wissen auch unsere Vereine…

 

„Wir möchten den Neu-Hamburgern in ihrer prekären Lebenssituation ein Stück Normalität und eine neue sportliche Heimat in der Fremde geben“, erklärt der Vorstand vom ETV. „Besonders der Sport führt Menschen zusammen und integriert. Er verbindet, vereint und lässt neue Freundschaften entstehen.“

Refugees@ETV

Der Verein belässt es nicht bei Worten – und stellte jetzt sein Sportprogramm „Refugees@ETV“  mit über zwanzig kostenlosen Angeboten für Kinder, Jugendliche und Erwachsene vor, dass sich direkt an Flüchtlinge richtet. Das Programm umfasst zwölf Erwachsenen- und zehn Kinder-Angebote – von Ballspielen, Kampfsportarten, Schwimmangeboten, unterschiedlichen Gesundheits- und Fitnessangeboten bis zum klassischen Eltern-Kind-Turnen. Infos per Mail unter refugess@etv-hamburg.de.

Lokstedt herzlich

Ein Fußball-Programm bietet auch Eintracht Lokstedt gemeinsam mit dem Verein „Herzliches Lokstedt“ an: Seit dem Frühjahr können Erwachsene, Jugendliche und Kinder in Begleitung, Alt- und Neu-Hamburger jeden Sonnabend von 11.30 Uhr bis 13 Uhr auf dem Hockeyplatz an der Döhrntwiete kicken.

Schnelsen am Ball

Und auch TuS Germania Schnelsen steht in den Startlöchern, um Flüchtlingen ein sportliches Zuhause zu bieten. „Wir freuen uns darauf und wollen alle Ballsportarten drinnen und draußen anbieten“, erklärt Vorstandsvorsitzender Jörg Wohlgemuth. Der Verein ist bereits gut aufgestellt – jetzt fehlen nur noch die letzten Absprachen, zum Beispiel mit dem Bezirksamt. Jörg Wohlgemuth: „Wir können jederzeit starten!“  ar

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