Nach einem Regentag steht das Wasser in den Gärten, Straßen und Wiesen im Einzugsgebiet der Kollau Foto: cs

„Unbefriedigende Antwort aus Altona“

Lokalpolitiker sind unzufrieden mit widersprüchliche Meinungen zum Thema Hochwasserschutz

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„Der Unterlauf der Kollau ist vor allem beeinflusst durch die Hochwasserzufuhr aus der  Mühlenau mit zahlreichen Gewerbegebieten und den Arenen“, hatte Stephan Schneider von der Wasserbehörde des Bezirks Eimsbüttel im Sommer während  eines Vortrags zum Hochwasserschutz im Einzugsgebiet der Kollau vor den Mitgliedern des Regionalausschusses Lokstedt verkündet.

 

Dies zog damals einen einstimmig beschlossenen Antrag der rot-grünen Mehrheitsfraktion nach sich, in dem unter anderem die Vorsitzende der Bezirksversammlung Eimsbüttel gebeten wurde, sich bei der Bezirksverwaltung Altona für die Prüfung dezentraler Ausbreitungsflächen im Bereich des Gewerbegebiets Farnhornstieg sowie der Arenen einzusetzen.

Die Antwort des Bezirksamts Altona liegt nun vor. Zufrieden sind die Lokalpolitiker damit allerdings nicht. Auf dem Gelände der Arenen sei die Entwässerung dezentral angelegt, heißt es in dem knappen Schriftstück. Naturnahe Gräben schafften Retentionsraum und trügen gleichfalls zur Versickerung des anfallenden Oberflächenwassers bei. „Diese Antwort ist absolut unbefriedigend – zumal sie den Ausführungen von Herrn Schneider in eklatanter Weise widerspricht“, kritisierte Volker Bulla (Grüne). Die Verwaltung wurde daher beauftragt, den Nachbarn in Altona noch einmal genauer auf den Zahn zu fühlen. cs

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