Maßgeblich beteiligt am Prozess der letzten fünf Jahre waren Rolf Schuster und Mareike Gärtner vom Bezirksamt sowie Thomas Berg und Jürgen Roloff vom Gebietsmanagement BIG-Städtebau (v.li.) Foto: moe

Ein Abschnitt geht zu Ende

Gebietsmanagement verabschiedet sich aus Niendorf Nord

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Vor fünf Jahren wurde das Nahversorgungszentrum Niendorf Nord in das Bund-Länder-Programm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ aufgenommen. Nun endet die Teilnahme. Und damit verabschiedet sich  auch das Gebietsmanagement aus dem Quartier.

 

Am Dienstag vergangener Woche luden Thomas Berg und Jürgen Roloff vom Gebietsmanagement BIG-Städtebau zur Abschlussveranstaltung ein. Knapp 20 Interessierte folgten den beiden sowie Mareike Gärtner und Carsten Sempf vom Bezirksamt Eimsbüttel durch das abendliche Niendorf Nord, um sich über die aktuell noch laufenden Bau-Projekte zu informieren. Anschließend begrüßte Rolf Schuster, Leiter der Abteilung Städtebauliche Sanierung und Projektentwicklung im Bezirksamt Eimsbüttel, die Gruppe zur Abschlussveranstaltung in der Kursana Residenz.

In kleinen Ansprachen zogen die Akteure ein Resümee der vergangenen fünf Jahre und bedauerten dabei nochmals die gescheiterte Kompromissfindung, die eine Umsetzung großer Fördermaßnahmen verhinderte. „Damit wurde der ganze Prozess zurück gesetzt und wir mussten bei Null wieder anfangen“, so Mareike Gärtner. Die Einrichtung des Wochenmarkts, das neu konzipierte und erfolgreiche Stadtteilfest sowie die aktuell durchgeführten Einzel-Maßnahmen von Grundeigentümern und Bezirksamt führen aber trotzdem zu einem versöhnlichen und zukunftsweisenden Ergebnis.

Interessiert lauschten die Anwesenden den Ausführungen von Carsten Sempf (blaue Jacke), der über die laufenden Umbaumaßnahmen im Quartier berichtete Foto: moe

„Außerdem konnten im Rahmen des Verfügungsfonds insgesamt 22 kleinere Projekte im Gebiet mit knapp 60 000 Euro unterstützt werden“, so Thomas Berg. Er bedankte sich bei allen Mitstreitern für die Zusammenarbeit, „die hier am Standort sehr ehrlich war und die sich auszeichnete, weil trotz des gescheiterten Großprojekts nicht das Handtuch geworfen wurde.“

Und so gehts weiter

Letztlich konzentrieren sich nun die Baumaßnahmen zur optischen Veränderung, für mehr Barrierefreiheit und zur ökologischen Aufwertung des Quartiers auf öffentliche Flächen. Die Arbeiten im Park vor dem Einkaufszentrum NNZ (wir berichteten) neigen sich dem Ende zu, die Neugestaltungen für mehr Fußgängersicherheit am Wagrierweg sowie am Übergang Ernst-Mittelbach-Ring sind bereits abgeschlossen. In den nächsten Tagen wird noch eine neue Beleuchtung im westlichen Fußgängerbereich installiert. „Ein wichtiger Abschnitt geht nun zu Ende, aber die Arbeit geht weiter. Der Stadtteilbeirat wird sich neu formieren und im Februar/März seine Arbeit wieder aufnehmen. Erste Gesprächs- und Diskussionsthemen haben wir schon im Blick“, so Mareike Gärtner vom Bezirksamt. Sie bleibt dem Quartier als wichtige Ansprechpartnerin erhalten. Gebietsmanager Jürgen Roloff wird sich weiter für die Interessengemeinschaft (IG) der Gewerbetreibenden vor Ort engagieren.  moe

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