In Lokstedt steht das Mahnmal an der Ecke Grandweg/Bei der Lutherbuche Foto: bk

Volkstrauertag in Niendorf, Lokstedt und Schnelsen

Gottesdienste und Kranzniederlegungen

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Am Sonntag, 15. November wird in Deutschland der Volkstrauertag begangen, der an die Kriegstoten und die Opfer der Gewaltherrschaft in allen Nationen erinnert.

 

Mahnfeiern finden auch in Niendorf, Lokstedt und Schnelsen statt – in Niendorf nach dem Gottesdienst in der Kirche am Markt, der um 10 Uhr beginnt. Die Mahnfeier mit dem Kreutzerchor steht unter dem Motto „Gedenken der Toten – Mahnung zum Frieden“. Vereine und Organisationen aus Niendorf legen einen gemeinsamen Kranz nieder.

Nach dem Lokstedter 10-Uhr-Gottesdienst in der Christ-König-Kirche (Bei der Lutherbuche 36) legt die Freiwillige Feuerwehr einen Kranz am örtlichen Mahnmal nieder, und Jörg Kilian vom Bürgerhaus wird eine kurze Rede halten. Der Gottesdienst befasst sich mit „Heimat“ und „Verlust der Heimat“.

Das Mahnmal in Lokstedt stammt aus dem Jahr 1923 und wurde von der damals noch selbstständigen Gemeinde Lokstedt in Auftrag gegeben. Es sollte an die vielen toten Soldaten des Ersten Weltkrieges erinnern. Der expressionistisch anmutende Entwurf kam von dem Architekten Rudolf Reusse.

In Schnelsen schließt sich die Mahnfeier mit Pastor Bruhn und Posaunenchor an den sonntäglichen 10-Uhr-Gottesdienst in der Adventskirche (Kriegerdankweg 7c) an. Der Volkstrauertag ist seit 1952 staatlicher Gedenktag, und seine Botschaft ist in einer Welt voller Krieg und Gewalt immer noch aktuell. bk

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