Der Nabu-Vorsitzende Alexander Porschke (li.) und Dieter Siebeneicher mit den Schauspielern Sarah Masuch, Jannik Scharnweber und Marie-Luise Marjan Foto: Nabu/Thomas Dröse

Pflanzaktion mit Fernsehstars

Wie aus der Hegenbeckstraße plötzlich die Lindenstraße wurde

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Zum 30-jährigen Jubiläum der ARD-Fernsehserie „Lindenstraße“ pflanzten „Mutter Beimer“ und Co. mit dem Naturschutzbund Deutschland (Nabu) eine Jubiläumslinde.

 

Mit dabei war auch der Nabu-Ehrenamtliche Dieter Siebeneicher aus Schnelsen. „Wir haben am Vortag schon zwei Stunden gebuddelt, um ein ordentliches Loch hinzukriegen, denn im Boden war noch Bauschutt“, erzählte er dem Niendorfer Wochenblatt. Damit der Baum auch gut anwächst, hat die Nabu-Bezirksgruppe eine Pflegepatenschaft übernommen.

An drei Standorten Deutschlands wurden die Jubiläums-Linden gepflanzt – für drei Jahrzehnte „Lindenstraße“. Im Eimsbüttler Stadtpark nahe der Hagenbeckstraße waren die Lindenstraßen-Darsteller Marie-Luise Marjan, Sarah Masuch und Jannik Scharnweber dabei und bekamen sogar Besuch von einem Schweizer Fanclub.

Mehr als mit den Linden ist der Nabu zurzeit mit den Plänen für eine Hamburger Olympia-Bewerbung beschäftigt. Fälschlicherweise sei in der Öffentlichkeit der Eindruck erzeugt worden, als hätte der Nabu sich für ein „Ja“ bei der Abstimmung ausgesprochen, sagte Dieter Siebeneicher: „Dem ist aber nicht so. Wir wollen nur gern im Gespräch bleiben in Sachen Nachhaltigkeit“, berichtete er, nachdem vorige Woche eine erweiterte Vorstandssitzung mit allen Stadtteilgruppen stattgefunden hatte.

 Wegen des öffentlichen Eindruckes „pro Olympia“, der besonders durch die Tagespresse erzeugt wurde, hatte sich der Vorstand viel Schelte von Mitgliedern anhören müssen. bk

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