Bürgermeister Olaf Scholz mit Jens-Uwe Maier (li.), Vorsitzender Grundeigentümerverband Lokstedt-Niendorf-Schnelsen Foto: mf

Flüchtlinge erstes Thema

Bürgermeister Scholz referierte beim Treffen der Grundeigentümervereine

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Zum 30. Mal luden Eimsbüttels Grundeigentümervereine ihre Mitglieder am 13. Oktober ein. Zum Jubiläum sprach Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz im Radisson Blu Hotel am Dammtor vor mehr als 500 Gästen.

 

Die wachsende Zahl von Flüchtlingen, die in Hamburg eine menschenwürdige Unterkunft benötigen beherrschte auch das 30. Treffen der Eimsbütteler Grundeigentümervereine, darunter auch der Grundeigentümerverband Lokstedt-Niendorf-Schnelsen. „Bitte nehmen Sie das Gesetz zur Beschlagnahmung von Gebäuden zurück“, appellierte Kai Warnecke, Hauptgeschäftsführer der Haus- und Grundeigentümer Deutschlands an Olaf Scholz. Dieser referierte, obwohl gesundheitlich schwer angeschlagen, ausführlich und ungewöhnlich launig zum Thema „In die Höhe wachsen – Wohn- und Gewerbebau in expandierenden Metropolen“ und sprach mit dem Bau von Hochhäusern ein weiteres Thema an, das viele Hamburger Grundeigentümer mit Skepsis beobachten. Dafür, dass auch das Handwerk „in die Höhe gehen kann“ sei der neue Gewerbehof am Offakamp in Lokstedt ein hervorragendes Beispiel. Bereits 70 Prozent der Fläche sei schon an Handwerker vermietet.

Sorgt sich um Eimsbüttels Grünachsen: Hans-Joachim Jürs vom Verein Pro Niendorfer Gehege Foto: mf

Die Beschlagnahme leerstehender Gewerbehallen bezeichnete er als alternativlos und stellte das Konzept vor, in allen acht Bezirken bis zu drei Flächen mit 800 Wohnungen für Flüchtlinge zu bebauen, die später als Sozialwohnungen genutzt werden sollten. An die Anwesenden appellierte der Bürgermeister, zu investieren: „Wir brauchen viele, die kreativ mitmachen!“ mf

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