Setzen auf Nummer Zwei Die Mitglieder der BID Lenkungsgruppe hoffen auf Bid Tibarg II: Susanne Weissermel und Reder Wullenweber (vorn), Michael Tomfort, Nina Häder, Dennis Engel, Christoph Thiele, Angelika Zander, Dennis Hartung- Mallon, Holger Schley (hinten, v.li.) Foto: moe

BID geht in Runde 2

Weitere 1,2 Millionen Euro für Zukunftsprojekte am Tibarg geplant

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Die Akteure des noch laufenden Business Improvement District (BID) Tibarg haben sich für eine Neuauflage des Erfolgsmodells entschieden. Der Antrag dazu liegt seit Dienstag öffentlich aus.

 

2010 wurde auf Initiative der Grundeigentümer auf dem Tibarg das erste und bisher einzige BID im Bezirk Eimsbüttel ins Leben gerufen. Insgesamt 1,75 Millionen Euro wurden seitdem in die Zukunft der Einkaufsstraße investiert. Herausragende Beispiele dafür sind die neue LED-Straßenbeleuchtung, die Brunnenanlage mit den bunten Sitzecken, der umgestaltete Dorfplatz, die Kinder-Spielflächen und zusätzlichen Fahrradabstellbügel. Ebenso werden von Beginn an der Einsatz des Quartiersmanagements und des Tibarg-Meisters finanziert.

Ein Standortgutachten attestierte final dem Tibarg dank der BID-Anstrengungen eine positive Entwicklung. Um daran anzuknüpfen, soll nun der BID Tibarg II auf den Weg gebracht werden. Dafür haben die Akteure einen Folgeantrag gestellt, der ein im Norden und Süden etwas verkleinertes Innovationsgebiet vorsieht und nun öffentlich im Bezirksamt für alle einsehbar ist (Infos dazu im Kasten). Als Aufgabenträger des BID Tibarg II wurde die Firma Stadt + Handel City- und Standortmanagement BID GmbH ausgewählt, mit Quartiersmanagerin Nina Häder als geschäftsführende Gesellschafterin.

Auch die neuen Projekte werden zu 100 Prozent von den Grundeigentümern finanziert, mit rund 1,2 Millionen Gesamtbudget wird gerechnet. Dabei stehen vor allem die Bereiche Service mit der Weiterführung des engagierten Quartiersmanagements, der zusätzlichen Straßenreinigung und dem zusätzlichen Winterräumdienst sowie ein umfassendes Standortmarketing inklusive neuer Digitalisierungs-Angebote zur Stärkung des Standorts im Mittelpunkt.

Da der jetzige BID am 29. November endet, mit dem endgültigen Start des BID Tibarg II aber erst im Februar gerechnet wird, werden in der Zwischenzeit die laufenden Kosten für Winterräumdienst, Quartiersmanagement und WLAN-Hotspots durch die Arbeitsgemeinschaft Tibarg finanziert. moe

 

Auslegung

 

Der komplette Antrag kann noch bis zum 20. November montags von 12 bis 16 Uhr, dienstags und freitags von 8 bis 12 Uhr und donnerstags von 10 bis 16 Uhr im Bezirksamt Eimsbüttel (Zentrum für Wirtschaftsförderung, Bauen und Umwelt, Servicezentrum, Grindelberg 62) sowie im Internet unter www.bid-tibarg.de eingesehen werden.

Während der Auslegungszeit können Interessierte und Grundeigentümer Anregungen zu dem Antrag bei der genannten Dienststelle schriftlich abgeben.

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