Würdigung des Engagements Wehrführer Stephan Hertzog dankt Horst Moldenhauer für seinen jahrzehntelangen Einsatz bei der Freiwilligen Feuerwehr Foto: FF Niendorf

60 Jahre für den Brandschutz

Horst Moldenhauer ist bereits seit sechs Jahrzehnten Mitglied

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Die Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Niendorf ist ganz eng mit dem Namen Moldenhauer verbunden. Nun wurde ein runder Ehrentag gefeiert.

 

Geschichten über die Erlebnisse und Einsätze der Freiwilligen Feuerwehr Niendorf hat Horst Moldenhauer (78) zur Genüge. So erzählen seine Bücher über Niendorf neben unzähligen Stadtteil-Episoden und auch vom Wirken der Wehr. Für seine nun 60-jährige Mitgliedschaft wurde der Ur-Niendorfer am vergangenen Mittwoch von seinen Kameraden geehrt und gefeiert.

Schon Vater Carl und weitere Familienmitglieder waren in der Wehr aktiv. Und so war der Eintritt am 7. Oktober 1955 für den damals 18-Jährigen eine Selbstverständlichkeit. Maßgeblich prägte er das Engagement der freiwilligen Helfer im und für den Stadtteil – besonders auch als langjähriger Wehrführer von 1986 bis 1997. „Das Miteinander der Kameraden und die Verantwortung füreinander und die Menschen der Umgebung war und ist für mich etwas ganz Besonderes“, so der Jubilar.

Von den vielen Ereignissen seiner aktiven Zeit war besonders die Waldbrandkatastrophe 1975 in der Lüneburger Heide prägend, für die Horst Moldenhauer mit weiteren Kameraden eine Gedenkmedaille vom niedersächsischen Landesministerium verliehen bekam. Der Guinness-Rekord mit einem Tanklöschfahrzeug auf zwei Halbliterglaskrügen für „Wetten, dass…?“ im Jahr 1983 zählt mit zu den unterhaltsamen Höhepunkten.

Heute unterstützt Horst Moldenhauer als Mitglied der Ehrenabteilung in der FF Niendorf immer noch die Veranstaltungs-Organisation und liebt die regelmäßigen Klönschnacks mit den Kameraden, zumal Enkel Björn ebenfalls aktiv dabei ist. Wehrführer Stephan Hertzog: „Ich bin Menschen wie Horst Moldenhauer,  die sich über einen langen Zeitraum für ein Ehrenamt engagieren und sich viel für einen Stadtteil einsetzen, enorm dankbar. Es gibt leider viel zu wenige wie ihn.“ moe

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