Die Schnelsener Jugendfeuerwehr bekommt ihre Instruktionen für den Einsatz Foto: tif

Jugend löscht und rettet

Bei der Bereichsübung kamen die sieben Jugendfeuerwehren des Bezirks zum Einsatz

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An sechs Stationen probten die Jugendlichen den Rettungsalltag. Zur spektakulären Abschlussübung wurden alle nach Lokstedt gerufen.

 

Für 75 Jugendliche ging es jüngst heiß her: Die sieben Eimsbütteler Jugendfeuerwehren – darunter auch die aus Lokstedt, Niendorf und Schnelsen – veranstalteten ihre jährliche Bereichsübung. In sechs Stationen trainierten die jungen Feuerwehrleute nacheinander detailliert ausgearbeitete Übungs- lagen aus dem Feuerwehralltag. Ein verunglückter Radfahrer war zu versorgen, in Niendorf wäre eine Katze von einem Baum zu retten gewesen. Weil keine echte tierische Statistin zur Verfügung stand, behalfen sich die Veranstalter mit einer Plüschfigur.

Zur großen Abschlussübung als siebte Station wurden alle Wehren zu einem Lagerhallenbrand beim Lokstedter Güterbahnhof gerufen. Bereichsjugendfeuerwehrwart Kai Winter hatte dafür ein zum Abriss vorgesehenes Bürogebäude und die Lagerhalle einer ehemaligen Holzhandlung organisiert. Hier gab es echtes Feuer an der Fassade und Rauch aus der Nebelmaschine innen. Eine Person sollte aus dem Obergeschoss gerettet werden. Die 14-Jährigen Emma und Alec aus Lokstedt hatten Schwierigkeiten, den schweren Schlauch um die Ecken zu bekommen und brauchten Verstärkung. Aber wie?: „Ich habe das Funkgerät noch nie benutzt“, merkte Alec hektisch an. Trotzdem klappte schließlich alles. Für einige Teilnehmer war dies die erste große Übung zusammen mit anderen Jugendfeuerwehren. Das Erlebnis stärkte das Gemeinschaftsempfinden ebenso wie das gemeinsame Grillen zum Abschluss des ereignisreichen Tags. tif

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