Engagieren sich für das Café: Pastor Uwe Klüter und Ursel Möller Foto: mf

Ein Ort der Begegnung

Das Why Not? Café in Lokstedt ist eröffnet

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Am Dienstag vergangener Woche öffnete erstmals das Café Why Not? In Lokstedt seine Türen. Als Ort der Begegnung für Flüchtlinge, Menschen mit Migrationshintergrund und alle Lokstedter hat es vorerst immer dienstags geöffnet.

 

Eine Heimat hat das neue Café in der Freien evangelischen Gemeinde in der Emil-Andresen-Straße gefunden. Die Idee zu dem Begegnungsort entstand bereits vor zwei Jahren, als die ersten Flüchtlinge in die Unterkunft Lokstedter Höhe zogen: „Was wird das mit uns zu tun haben? Was können wir tun?“ waren die Fragen, die Uwe Klüter, frisch zum Pastor berufen, sich damals stellte. Klüter nahm Kontakt zu Glen Ganz auf, der als Initiator des Why Not? Cafés in der Marktstraße, der viel Erfahrung in der Flüchtlingsarbeit hat. Auch in der Lokstedter Bildungskonferenz (LBK) waren sich die Teilnehmer einig: „Wir brauchen einen Treffpunkt außerhalb der Unterkünfte.“ Am 22. September feierte das Café Eröffnung mit rund 70 Gästen, Musik von Gitarrist Tim Piotraschke und Schlagzeuger Fiete Klüter sowie dem türkisch-amerikanischen Duo „Bizim Alan“. „Ihr Engagement ist eine zentrale Säule für die Integration“, lobte Sozialderzernent Thorsten Kruse in Vertretung von Bezirksamtsleiter Torsten Sevecke in seinem Grußwort. Bezirkliche Sondermittel in Höhe von knapp 2800 Euro sorgten für die Anschubfinanzierung des von Ehrenamtlichen organisierten Cafés. „Lokstedt braucht einen nicht-kommerziellen Raum wie diesen“, findet Volker Bulla (Grüne). Das ehrenamtliche Café-Team um Ursel Möller freut sich noch über Unterstützung.                         mf

Info: Café Why Not?, Lokstedt, Emil-Andresen-Straße 34, geöffnet dienstags von 15 – 21 Uhr. Wer das Café ehrenamtlich unterstützen möchte, kann sich melden bei Ursel Möller, Tel. 559 17 67 oder ursel6198moeller@gmail.com

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