Neuer Raum für die Politik

Der bisherige Sitzungssaal am Garstedter Weg wird umfunktioniert

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Die Organisation der Zentralen Erstaufnahme in Harburg ist überlastet. Jetzt soll die Verwaltung dezentral arbeiten. Dafür macht der Regionalausschuss Lokstedt Platz im Ex-Ortsamt.

 

Am Montagabend tagte der Regionalausschuss Lokstedt nicht an seinem angestammten Ort im Verwaltungsgebäude Garstedter Weg, sondern in seinem vermutlich künftig dauerhaften Ausweichquartier: der Aula der Anna-Warburg-Schule am Niendorfer Marktplatz. Denn im Ex-Ortsamt zieht ein Teil der Verwaltung der Zentralen Erstaufnahme für Flüchtlinge ein.

Bisher war diese für ganz Hamburg an der Harburger Poststraße untergebracht, aber mit der stetig steigenden Zahl der Flüchtlinge ist die Organisation dort überlastet.  Bereits Mitte Juli entschied deshalb die Lenkungsgruppe der Zentralen Erstaufnahme, mit dem Aufbau einer dezentralen Sachbearbeitung ihr System zu entlasten.

Für Lokstedt, Niendorf und Schnelsen fand das Bezirksamt dafür den Sitzungssaal am Garstedter Weg. Das Gebäude ist allgemein bekannt, gut erreichbar und besitzt eine funktionierende Zahlstelle. Denn hier sollen nicht nur die regional erstuntergebrachten Flüchtlinge erfasst und verwaltet sondern auch die ihnen zustehenden Geldleistungen ausgezahlt werden.

Der Sitzungssaal ist dafür bereits  eingerichtet. „Wann es dort mit der Arbeit losgeht, wissen wir noch nicht“, sagt Rüdiger Rust (SPD), Vorsitzender des Regionalausschusses. Elmar Seif, Pressesprecher des Bezirksamts Eimsbüttel verweist auf eine „zeitnahe Öffnung der vorübergehend eingerichteten Verwaltungsaußenstelle“.

Noch unklar ist auch die endgültige Sitzungsstätte für den Regionalausschuss. Zur Auswahl stehen der Sitzungssaal im Orts-amt Stellingen, der Große Sitzungssaal im Bezirksamt am Grindelberg und eben die Aula der Anna-Warburg-Schule. „Wir wünschen uns die Aula“, betont Rust. Allerdings wären damit die Debatten immer um 21 Uhr beendet – dann muss der Hausmeister abschließen.  Das Be- zirksamt will sich mit den Lokalpolitikern baldmöglichst abstimmen, welcher Raum an welchem Ort Sinn macht. tif

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