Linie 283 der Hamburger Hochbahn: Die Hybridbusse fahren besonders leise und ruckelfrei an Foto: bk

Neue Busse auf Samtpfoten

Moderner Hybridantrieb macht weniger Lärm und schont die Umwelt

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Auch auf den Linien im Hamburger Nordwesten sind sie jetzt zu erleben: die Diesel-elektrischen Volvo-Hybridbusse der Hamburger Hochbahn.

 

Auffallend für Fahrgäste und Anwohner der Bushaltestellen ist das leise Anfahrgeräusch der Elektromotoren. Denn erst während der Fahrt setzt sich der Dieselmotor in Gang. Eine Batterie, die per Kontaktschiene auf dem Dach in sechs Minuten aufgeladen werden kann, dient als Energiespeicher.

Weiterer Vorteil für die Fahrgäste: Die Busse fahren ohne Ruckeln an. Zurzeit werden sie unter anderem auf den Linien 281 (Lattenkamp/UKE – Krupunder) und 283 (EEZ – Schnelsen) getestet. Schwerpunkt für neue Antriebstechniken ist die sogenannte „Innovationslinie“ 109 von Alsterdorf zum ZOB. An diesen beiden Endpunkten hat das Bundesumweltministerium die Lade-Infrastruktur mitfinanziert. Auf der Linie 109 fahren auch der Citaro-Brennstoffzellenhybridbus, der mit Wasserstoff betankt wird, und der Urbino-Batteriebus mit Brennstoffzelle. Bei beiden wird während der Fahrt Bremsenergie zurückgewonnen. Die Hochbahn will ihren Kurs in Richtung Elektromobilität weiter konsequent fortsetzen. bk

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