Das strahlende FZS-Team rund um den Leiter Jörn Mählmann (ganz links) und die Vorstands-Vorsitzende Silke Seif (Mi.) mit Thorsten Kruse (2.v.li.) vom Bezirksamt Eimsbüttel Foto: mf

Große Sause zum Jubiläum

Vier Tage lang feierte das Freizeitzentrum Schnelsen (FZS) mit einem bunten Programm sein rundes Jubiläum.

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Für ihre „Halle für alle“ hatten die Schnelsener lange gekämpft. „Wir brauchen Querköpfe! Gäbe es nur Leute die sagen ,Das war schon immer so‘, dann wären wir heute nicht hier“, resümierte Kabarettist und Moderator Matthias Brodowy, ein Publikumsliebling des FZS, im Festakt.

Hartnäckige Querköpfe

Dank beharrlicher Schnelsener Querköpfe konnte das beliebte Kulturzentrum im September 1990 seine Eröffnung feiern. 17 Jahre wurde darum gerungen. „Ich freue mich, dass ich diesen Tag erleben darf“, sagte Wielant Hoffmann, einer der Gründungsväter und heute Ehrenvorsitzender des FZS. Mit einem Goethe-Zitat fasste er sein Engagement und das seiner Mitstreiter zusammen: „Erfolg hat drei Buchstaben: Tun!“. Trotz der langen Realisierungsphase „konnte der finanzielle Rahmen von drei Millionen D-Mark eingehalten werden. Das FZS wurde keine Elbphilharmonie.“ Geschäftsführer Jörn Mählmann und die Erste Vorsitzende Silke Seif wünschen sich zur Erweiterung des FZS einen Anbau, da immer mehr Menschen das Haus auch für private Feiern, Infoabende oder andere Veranstaltungen nutzen. „Unsere Vorgänger waren hartnäckig und hatten einen langen Atem. Ich hoffe auch noch zehn weitere Jahre auf den Anbau“, so Silke Seif zuversichtlich.

Viel Lob für das Team

Das außerordentliche Engagement lobte auch Thorsten Kruse, Leiter des Sozial-Dezernats im Bezirksamt Eimsbüttel in Vertretung von Bezirksamtsleiter Torsten Sevecke: „Im Namen des Bezirkes bedanke ich mich für die gute Zusammenarbeit. Ohne ein außerordentlich engagiertes Team und Ehrenamtliche könnte so ein Programm bei gleichbleibendem Etat und steigenden Ausgaben nicht aufrecht erhalten werden.“ Moderator Matthias Brodowy wünschte dem FZS zum Abschluss zur Melodie des „Tüdelband“-Songs, „dass es hier 75 Jahre so weitergeht.“ Das wünschten sich auch die zahlreichen Ehrengäste, darunter Ex- Ortsamtsleiter Hartmut Leschner, die Unternehmer-Familie Zywietz, Jens-Peter Meisel von den Schnelsen StomperS und Wolfgang Burmester vom Schnelsen Archiv. mf

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