Nahezu unheimlich wirkt sogar tagsüber die untere Ebene der Parkpalette, wo die Mehrheit der Deckenlampen kaputt ist Foto: moe

Düster und unheimlich

Akteure suchen für die Parkpalette am Tibarg mit Behörden nach Lösungen

Archiv| Views: 251

Mit dem Wegfall des früheren P+R-Parkplatzes an der Paul-Sorge-Straße, auf dem eine Flüchtlingsunterkunft entsteht, sind Autofahrer verstärkt auf die Parkpalette am Niendorfer Kirchenweg angewiesen – doch bleibt ihr fragwürdiger Zustand Dauerthema.

 

Um allen Tibarg-Besuchern, die mit dem Fahrzeug kommen und dann per Bus oder Bahn in die Innenstadt weiter wollen, eine Stellflächen-Alternative bieten zu können, plädieren viele Akteure für den Wegfall der Gebühren auf der Parkpalette Kirchenweg. Eine Entscheidung darüber steht seitens des Bezirksamts Eimsbüttel noch aus.

Bereits tätig geworden ist die Verwaltung beim Thema Sauberkeit auf der Parkpalette. Einige der unschönen Graffiti an den Wänden wurden entfernt. Doch schon gibt es erneut Ärger: Die Mehrzahl der Lampen in der unteren Park-Ebene sind zerstört. Die dunkle und düstere Atmosphäre ist vor allem Frauen unheimlich. „Die Wegeaufsicht wurde über die Beleuchtungsprobleme informiert. Das Bezirksamt strebt eine schnellstmögliche Reparatur an“, erklärt die Presstestelle dazu.

Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Tibarg und des BID hoffen nun auf schnelles Handeln und plädieren auch für eine bessere Ausschilderung der Ausweichplätze. Quartiersmanagerin Nina Häder: „Mit dem Ende der Sommerferien wird der Parkdruck rund um den Tibarg wieder stark zunehmen. Die vorhandenen Verschmutzungen sowie die defekte Beleuchtung der Parkpalette müssen behoben und zudem muss für eine gute Ausschilderung der Parkplatzanlage gesorgt werden. Hinsichtlich dieser Themen sind wir bereits in engen Gesprächen mit den zuständigen Fachbehörden und hoffen für alle Beteiligten auf eine schnelle Lösung.“ moe

Comments are closed.