Gesperrt Seit dem 1. August darf der P&R-Parkplatz nicht mehr genutzt werden – auch wenn Unbekannte Verbots-Beschilderung und Absperrung entfernten Foto: moe

Irritierende Situation auf dem Tibarg-P+R-Platz

Der Parkplatz bleibt auch weiterhin gesperrt

Archiv| Views: 135

Eigentlich ist der frühere P+R-Parkplatz am Tibarg seit dem 1. August aufgrund der Vorbereitungsmaßnahmen zur kommenden Flüchtlingsunterkunft geschlossen. Doch nach einem Schildbürgerstreich war er kurzfristig wieder offen.

 

Der nicht mehr nutzbare P+R-Parkplatz an der Paul-Sorge-Straße ist geschlossen, weil diverse Arbeiten im Zuge der dort kommenden Folgeunterkunft für Flüchtlinge vorgenommen werden. Doch viele Niendorfer bemängeln, dass davon nichts zu bemerken sei. „Der Eindruck, dass auf der Fläche nichts geschieht, ist nicht richtig“, stellt Oliver Kleßmann von der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI) auf Anfrage des Wochenblatts in der vergangenen Woche klar. „Bevor Container für die Flüchtlingsunterbringung aufgestellt werden können, müssen Bodensondierungsmaßnahmen auf der frei zugänglichen und geräumten Fläche vorgenommen sowie Ver- und Entsorgungsanschlüsse eingerichtet werden. Damit wurde direkt nach Sperre auf der Fläche begonnen.“ Bis Ende August sollten die Arbeiten abgeschlossen sein und anschließend die Baustelleneinrichtung und -absicherung erfolgen, so dass ab September mit den notwendigen Tiefbaumaßnahmen begonnen werden kann. „Bisher liegen alle Baumaßnahmen im Plan“, so Kleßmann.

Doch plötzlich schien alles ganz anders. Denn die Park-Verbotsschilder waren auf einmal verschwunden. Ist das Parken wieder erlaubt? „Nein“, gibt Thomas Piper vom Polizeikommissariat 24 eine ganz klare Antwort. „Die Anordnung zur Sperrung bleibt weiter bestehen und es wurde auch veranlasst, dass die Schilder wieder aufgestellt werden. Es finden momentan auch sichtbar für alle Arbeiten auf dem Gelände statt.“

Viele Niendorfer bemängeln die fehlenden Informationen seitens der Stadt zu den Vorgängen auf dem Parkplatz. Der Niendorfer Bürgerschaftschaftsabgeordnete Marc Schemmel (SPD) kann den Unmut verstehen. „Wir hatten den Behörden eigentlich empfohlen, auf Informationstafeln am Standort über die konkreten Planungen und die Gründe für die Sperrung zu informieren.  Denn natürlich kommen dazu Fragen auf, wenn dort keine Aktivitäten wahrnehmbar sind.“ moe

Comments are closed.