Unpassierbar Der Zugang zum Niendorfer Gehege am Hegereiterweg ist zerstört Foto: cs

Hier führt kein Weg vorbei

Ein wichtiger Zugang zum Niendorfer Gehege unpassierbar

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Es wird viel gewerkelt derzeit am Hegereiterweg in Niendorf – sehr zum Leidwesen der Fußgänger und Radfahrer, die den dortigen Zugang ins Niendorfer Gehege nutzen möchten. Dieser ist derzeit kaum noch passierbar.

 

Die Verursacher sind nach den Beobachtungen eines Lesers, der sich an das Niendorfer Wochenblatt wandte, vielfältig. Zunächst hätten zahlreiche Baufahrzeuge der umliegenden Häuser den Zugang als Parkplatz und Wendehammer genutzt. Dann habe aber das Forstamt auch noch die im Frühjahr gefällten Baumstämme mit schweren Maschinen zusammengetragen und im Zugangsbereich gestapelt. All dies habe dazu geführt, dass die Wegoberfläche zerstört wurde und tiefe morastige Krater entstanden seien. 

Auf die Beseitigung der Schäden warten Anwohner und Besucher des Geheges nun schon seit mehreren Wochen. Geschehen ist bislang nichts.

Kein Wunder: „Dieser Sachverhalt war uns bislang gar nicht bekannt“, berichtet Antje Haller, Sprecherin des Bezirksamts, auf Anfrage des Niendorfer Wochenblatts. Der zuständige Förster Sven Wurster befinde sich bis Ende August im Urlaub, werde sich aber gleich im Anschluss einen Überblick über die Situation verschaffen.

 „So etwas geht auch nicht von heute auf morgen“, weiß Susanne Egbers vom Verein Pro Niendorfer Gehege, der sich für den Bestand und die Entwicklung des Geheges und der umliegenden Feldmarken einsetzt. Der Verein gehe davon aus, dass die Verursacher auch für die Beseitigung der Schäden gerade stehen würden. Zwar habe er eine Spende in Höhe von 3000 Euro für die Sanierung und Aufrechterhaltung der Straßen bereitgestellt. Diese gelte jedoch für das gesamte Niendorfer Gehege und müsse mit Bedacht eingesetzt werden, so Haller. cs

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