Diese Schule liegt mir am Herzen sagt Katja von der Hagen. Sie ist seit einem Jahr Leiterin der Schnelsener Julius-Leber- Schule Foto: bk

Begeistert von der Julius-Leber-Schule

Bilanz der neuen Schulleiterin Katja von der Hagen

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Ihre ersten Sommerferien als Leiterin der Julius-Leber-Schule (JLS) genießt Katja von der Hagen – nach einem arbeitsintensiven ersten Schuljahr in Schnelsen.

 

„Eine hohe Dichte an verschiedenen Eindrücken!“ So zieht die 49-Jährige, die mit ihrer 17-jährigen Tochter in Ottensen lebt, eine erste Bilanz. Als herausragende Erlebnisse sind ihr schöne Schülerkonzerte und Theateraufführungen besonders im Gedächtnis geblieben.

Engagiert und neugierig

Über ihre Schule kann Katja von der Hagen viel Gutes berichten: „Ein unglaublich breites Angebot, ein engagiertes Kollegium, die Schülerschaft ist sehr offen und neugierig, und die Elternschaft ist ebenfalls hochengagiert!“

Die gebürtige Hamburgerin wäre beinahe Anwältin geworden, aber dann kam es
doch anders: Studium der Anglistik und Geschichte, ein Jahr Barcelona, ein Jahr PR-Agentur, mit 30 dann Referendariat – und das zu einem Teil schon in der JLS. Dann Gesamtschule Poppenbüttel und zehn Jahre Gymnasium Allee, wo sie als Abteilungsleiterin der Oberstufe die Freude am Gestalten und Entscheiden entdeckte.

In Schnelsen wurde sie Nachfolgerin von Klaus Tobel. „Er hat die Schule sehr geprägt und hervorragend geführt“, sagt Katja von der Hagen über ihren Vorgänger. Zum Unterrichten kommt sie nun kaum noch – es verbleiben vier Stunden in der Oberstufe, denn die Leitungsfunktion fordert die ganze Frau.

„Ein besetzender Beruf!“ So urteilt sie selbst und bedauert, dass Familie und Freunde im ersten Jahr JLS oft zurückstehen mussten. Und was wünscht sie sich von der Hamburger Schulpolitik? Katja von der Hagen: „Das Zwei-Säulen-Schulsystem stärken, hochwertige Bildung ermöglichen und Teilhabe für alle, unabhängig von der sozialen Herkunft!“ bk

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