Sportplatz Bondenwald spielbereit

Die Fußballer trainieren schon auf dem neuen Kunstrasen

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Vor dem offiziellen Trainingsbeginn am Ferienende nutzt der Niendorfer TSV bereits den neugestalteten Platz. Kunstrasen und Flutlichtanlage machen die Anlage ganzjährig bespielbar. 

 

Wegen der Schulferien fehlten noch viele Spieler. Immerhin sechs Jungen der Mannschaft D1 2003 trainierten am vorigen Donnerstag bereits auf dem neuen Kunstrasen des Sportplatzes Bondenwald. Drei Wochen zuvor hatte der Niendorfer Turn- und Sportverein (NTSV) das Hausrecht für die städtische Anlage bekommen. Seitdem verwaltet der Verein den Platz selbstständig. Für eine offizielle Eröffnung fehlt noch zu viel: Als Umkleideräume werden im Moment noch Kabinen des Schwimmbads benutzt, im Herbst sollen übergangsweise Umkleide-Container aufgestellt werden. Für die Dauerlösung soll das veraltete Vereinshaus abgerissen und an gleicher Stelle neu gebaut werden. Über die Ausgestaltung des Gebäudes gibt es Meinungsverschiedenheiten im NTSV, hierüber soll in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung im Oktober abgestimmt werden.

Was für ein Grip!

Der elfjährige Ben ist Torwart in der Mannschaft D1 und freut sich über den neuen Kunstrasen: „Kork als Untergrund haben nur vier Plätze in Hamburg.“ Das Korkgranulat als Verfüllung ist teurer als der übliche Sand, aber die Verletzungsgefahr bei Stürzen ist geringer und viele Spieler schwärmen von besserem Grip.

Außer den Fußballern nutzen bisher die Leichtathleten die neue Anlage. Sprinter trainieren auf der doppelten Laufbahn und auch die Hochspringer haben schon ihr Feld. Der Aushub aus dem Bau der Kunstrasenfläche wurde zu einem Berg aufgeschüttet, der nun als Lärmschutz für die Nachbarn dient. An der Längsseite des Platzes soll noch eine dreireihige Traverse mit Sitzplätzen für das Publikum entstehen. Die neue Flutlichtanlage macht zusammen mit dem Kunstrasen die Anlage ganzjährig bespielbar. „Damit konnten wir unsere Trainigszeiten massiv erweitern“, freut sich Liga-Manager Marcus Scholz. tif

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