Schnell haben Trickbetrüger ihre Finger im Portemonnaie Foto: by-sassi/pixelio.de

Vorsicht, diebische Tricks!

Mit diesen dreisten Methoden greifen Ganoven zum Geld

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Vor allem ältere Personen werden auf der Straße überrumpelt. Unter falschen Vorwänden gelangen Betrüger oft sogar in die Wohnung.

 

Eine ältere Dame aus Schnelsen wartete an einer Bushaltestelle, als ein Mann auf sie zukam. Er hatte zwei Ein-Euro-Stücke in der Hand und sagte: „telefonieren, telefonieren“. Die Seniorin glaubte, er wolle Wechselgeld und griff nach ihrem Portemonnaie. Plötzlich hatte der Mann seine Hand in ihrer Geldbörse und auch in ihrer Tasche am Rollator. Die Dame hatte wenig Wertvolles bei sich, auch kaum Geld. Zudem stellte sich ein Passant in ihre Nähe, um durch seine Anwesenheit den Täter zu verscheuchen. Darauf suchte der das Weite mit den Worten: „Oh, da kommt mein Bus.“ Da die Seniorin nicht zu Schaden gekommen ist, hat sie den Fall nicht angezeigt. Hauptkommissar Martin Teply kennt solche Tricks: „Täter suchen sich gezielt ältere oder hilflos aussehende Personen als Opfer.“

In mehreren Hamburger Stadtteilen waren Trickbetrüger noch dreister, indem sie sich als Handwerker, Notargehilfin und sogar als Polizisten ausgaben und so Zugang zu den Wohnungen älterer Bürger verschafften. Die Polizei rät: Keine fremden Personen in die Wohnung lassen. Handwerker, Hauseigentümer und Polizei melden ihren Besuch vorher an. Seien Sie auf der Hut und rufen Sie im Zweifel die Polizei über den Notruf 110, auch wenn Sie als Nachbar verdächtige Beobachtungen machen.  tif

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