Sauerstoffmangel im Regenwasserrückhaltebecken: Algen und Kraut auf der Oberfläche werden demnächst abgefischt Foto: bk

Decke aus Algen und Kraut

Zustand des Rückhaltebeckens am Kollauwanderweg bereitet Sorgen

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Um den stinkenden Teich am Kollauwanderweg Nähe Vielohweg kümmert sich zurzeit der Bezirk Eimsbüttel in Zusammenarbeit mit dem pachtenden Angelverein A.I.G. Hamburg. Das ergaben Wochenblatt-Recherchen.

 

Leser hatten sich über den traurigen Anblick (und Geruch) beschwert, den das Regenwasserrückhaltebecken bietet. Bedeckt wird der Teich von einer grünen Pampe aus Algen und Kraut. Außerdem trieben tote Fische im Wasser, die mittlerweile abgesammelt sind.

Bezirksamtssprecherin Antje Haller erklärt den Zustand des Gewässers mit ungünstigen Wetterlagen. Gegenüber den Durchschnittswerten hätten die letzten Monate ungewöhlich wenig Regen gebracht, bei teilweise recht hohen Temperaturen. Die Folge: Sauerstoffzehrung und starkes Algenwachstum.

Antje Haller: „Ein Gutteil der geringen Niederschläge ist dann auch noch nach langen Trockenperioden als Gewitterregen niedergegangen. Das heißt: Viel Regen in kurzer Zeit, der dann auch die angesammelten Stäube und Abriebe auf der Straße und den Regenwassersielleitungen mit einem Schlag in die Gewässer bringt, was die Situation dann noch verschärft.“ Mitte August will der Bezirk Algen und Kraut abfischen lassen. Antje Haller: „Weitere Maßnahmen sind nicht geplant. Die Teiche erholen sich jetzt auch wieder.“ bk

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