Wegzug Noch ist unklar, wie es mit der Kollaustraße 15 weiter geht Foto: mf

Autohaus gibt Standort auf

Firma bemängelt Planungssicherheit hinsichtlich U-Bahn-Bau in Lokstedt

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Ende Juni hat die Autohandels-Gruppe Hugo Pfohe ihre Niederlassung in der Kollaustraße aufgegeben. Hierbei spielte auch die mangelnde Planungssicherheit am Standort eine Rolle. 

 

Das Familienunternehmen möchte „seine Stärken weiter bündeln und am Zentralstandort Alsterkrugchaussee konzentrieren“, gibt das Unternehmen bekannt. Aber auch ein anderer Aspekt spielte eine Rolle bei der Entscheidung: „Durch Pacht- und Mietregelungen war das Hugo Pfohe Autohaus in Lokstedt stets von Entscheidungen seitens der Stadt Hamburg abhängig. Ortsansässige wissen, dass ein möglicher Bau der U-Bahntrasse große Veränderungen rund um die Kollaustraße nach sich ziehen wird“, heißt es auf der Firmen-Homepage. Um „langfristig Planungssicherheit zu schaffen“, entschied sich das Unternehmen nun für die Umstrukturierung. Alle Mitarbeiter aus der Kollau-
straße werden am neuen Standort übernommen. Mit Baubeginn 2022 ist eine neue U-Bahnlinie U5 zwischen Osdorf und Bramfeld geplant, die das Gebiet um die Kollaustraße unterfahren würde. Das Bezirksamt Eimsbüttel äußert sich derzeit nicht zu den Planungen: „Wir können leider aktuell keine Auskunft darüber geben in welcher Form das Grundstück Kollaustraße 15 zukünftig verwendet wird. Der Sachverhalt befindet sich aktuell bei uns in der Prüfung“, so Pressesprecherin Antje Haller.                        mf

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