Fröhliche Gesichter Leiterin Inge Wilhelms-Bardowicks ihre Kursleiter feiern ein halbes Jahrhundert Elternschule Niendorf Foto: cs

Modern im Wandel der Zeit

Die Elternschule Niendorf wurde vor 50 Jahren gegründet und hat sei 21 Jahren die gleiche Leiterin

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„Eines haben wir in den vergangenen 50 Jahren gelernt: „Nichts bleibt , wie es war. Es geht immer weiter“, sagt Inge Wilhelms-Bardowicks.

 

„Ihre“ Elternschule Niendorf, die sie seit 21 Jahren leitet, feiert dieser Tage Jubiläum: Ein halbes Jahrhundert im Zeichen der Familie. Als die Elternschule Niendorf im Jahr 1965 gegründet wurde, war sie erst die zweite ihrer Art in ganz Hamburg. Das Bild der Familie war ebenfalls ein ganz anderes als heutzutage: Der Mann ging arbeiten, die Frau kümmerte sich um den Haushalt und die Kinder. Und der Nachwuchs? Der hatte zu gehorchen. „Kein Wunder“, so Wilhelms- Bardowicks, „dass auch das Programm der Elternschule damals eher traditionell geprägt war, die Kurse sich etwa mit dem Zubereiten kalter Platten, gutem Benehmen oder Weihnachtsbasteleien beschäftigten.“

Im Wandel der Zeit wurden für die Elternschule immer wieder neue Konzepte entwickelt. Heute sind unter anderem Sozial- raumorientierung, Kooperation und Vernetzung sowie Stärkung des Selbsthilfepotentials wichtige Eckpunkte. „Der Dauerbrenner unter unseren Kursen ist seit zehn Jahren ,Regeln, Grenzen, Konsequenzen’ und das wird sich so schnell sicher auch nicht ändern.“

„Wir sind immer für unsere Familien da – hören zu, stehen mit Rat und Tat zur Seite, auch wenn die finanzielle Ausstattung besser sein könnte und es immer schwieriger wird, gute Kursleiterinnen zu finden“, sagt Wilhelms-Bardowicks, die das Jubiläum zum Anlass nahm, sich bei ihren Mitstreitern, die sich zu einem großen Teil bereits seit mehr als zehn Jahren für die Elternschule engagieren, zu bedanken: „Die Elternschule wäre nichts ohne Euch!“  cs

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