Wo heute täglich hunderte Autos parken könnten schon bald 250 Flüchtlinge wohnen Foto: cs

Flüchtlinge in Zelte?

Behörde prüft Unterbringung auf Park&Ride-Parkplatz nahe dem Tibarg

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Die Stadt muss reagieren – und sie tut es: Wie am Donnerstag bekannt geworden ist, nimmt die für die Unterbringung von Flüchtlingen verantwortliche Lenkungsgruppe (ein Zusammenschluss aller Hamburger Institutionen, die mit sich mit dem Thema Flächennutzung beschäftigen) ab sofort auch Park&Ride-Parkplätze ins Visier.

 

Vier Areale hat die zuständige Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration (BASFI) zur detaillierten Prüfung angemeldet – darunter den Park&Ride-Parkplatz an der Paul-Sorge-Straße, in begehrter Lage direkt hinter dem Tibarg. Zusammen mit den ebenfalls geplanten Standorten Sophienterrasse, Hagendeel und Große Bahnstraße wäre dies der insgesamt 15. Standort im Bezirk Eimsbüttel. Zum Vergleich: Im Bezirk Altona sind es 21, in Nord 24 und in Wandsbek sogar 25. Wie genau die Flüchtlingsunterkunft auf der 3500 Quadratmeter großen Fläche aussehen soll, dazu wollte sich BASFI- Sprecher Marcel Schweitzer auf Anfrage noch nicht äußern. Bezirksabgeordnete Zaklin Nastic (Die Linke) wurde aber bereits deutlicher: „Am Niendorf Markt soll eine Flüchtlingsunterkunft für 252 Flüchtlinge entstehen, selbst Zeltunterbringungen sollen nicht ausgeschlossen werden.“ cs

 

Flüchtlinge auf den Parkplatz?

  

Die Unterbringung von Flüchtlingen ist ein äußerst wichtiges Thema. Das Niendorfer Wochenblatt hat mit den auch für Niendorf zuständigen Politikern aus dem Wahlkreis Lokstedt, Niendorf, Schnelsen gesprochen.  Das sagen sie zu den Plänen, Unterkünfte auf dem Park&Ride-Parkplatz an der Paul- Sorge-Straße zu schaffen:

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