Am Wochenende galt während des Brückenabrisses (siehe Seite 3) ein Halteverbot an der Holsteiner Chaussee Foto:cs

Temporäres Halteverbot soll für weniger Staus sorgen

Ein Kompromiss, der Anwohner, Autofahrer und ansässige Unternehmen zufriedenstellen soll

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Anwohner und Autofahrer müssen zurzeit in Schnelsen starke Nerven beweisen: Der Ausbau der A7 und die Arbeiten am Autobahndeckel sorgen auf den Ausweichstrecken für ein erhöhtes Verkehrsaufkommen.

 

Staus und Behinderungen sind die Folge – auch und besonders an der Holsteiner Chaussee. „Vor allem im Abschnitt zwischen Deepenbrook und Oldesloer Straße wird der Verkehrsfluss zusätzlich durch Fahrzeuge, die auf der Fahrbahn be- und entladen werden, erschwert“, weiß der Schnelsener SPD-Bezirksabgeordnete Koorosh Armi. Dies sei beispielsweise bei den dort ansässigen Autohäusern der Fall: „Die langen Autotransporter blockieren bei der Anlieferung von neuen Fahrzeugen über einen längeren Zeitraum die Fahrbahn, dann geht gar nichts mehr“, so Armi, der von vielen Anwohnern auf diesen „unhaltbaren Zustand“ angesprochen worden sei.

Der Schnelsener Sozialdemokrat hat daher im Namen seiner Fraktion im jüngsten Verkehrsausschuss einen Antrag eingereicht, der  ein konsequent umgesetztes Halteverbot in diesem Bereich fordert. Mit Erfolg: Der Antrag wurde einstimmig angenommen, Polizei und Straßenverkehrsbehörde arbeiten bereits mit Hochdruck an der Umsetzung.

Allerdings: Wie von der SPD vorgeschlagen soll das Halteverbot lediglich zu Verkehrsspitzenzeiten und nur solange, bis die Arbeiten an der A7 abgeschlossen sind, gelten. Ein kurzfristiges Halteverbot während des dreitägigen Brückenabrisses Frohmestraße hat es bereits gegeben. Armi: Es war uns wichtig an dieser Stelle ein Mittelmaß zu finden, das Anwohner und Autofahrer ent- und gleichzeitig die ansässigen Unternehmen nicht zu sehr belastet.“ cs

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