Gaben eindrucksvoll Einblick in ihr Ehrenamt: Anne Thaker, Christine Stülten und Susanne Kostorz (v.li.n.re.) Foto: mf

Integration und Nachbarschaft

In Lokstedt fand die vierte Bildungskonferenz statt - mit jeder Menge neuen Ideen

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Wie gelingt gemeinsam die Integration in Lokstedt? Welche neuen Wege können lokale Institutionen und Anwohner gehen? Diese Fragen standen im Zentrum der 4. Lokalen Bildungskonferenz (LBK) in Lokstedt.

 

In Kurzreferaten gaben die Unterstützerinnen Susanne Kostorz, Christine Stülten und Anne Thaker einen eindrucksvollen Einblick in ihre ehrenamtliche Arbeit in den Flüchtlingsunterkünften Grandweg und Lokstedter Höhe. Ehrenamtliche, Institutionen und Behörden haben hier umfangreiche Bildungs- und Freizeitangebote auf die Beine gestellt. Aktiv waren und sind das Bürgerhaus Lokstedt, die Bücherhalle, der Verein Lenzsiedlung, Grün-Weiß Eimsbüttel und die Christ-König-Gemeinde.

Projekte anstoßen

Auf der LBK, die auf Initiative von Behörde für Schule und Berufsbildung, Bezirksamt Eimsbüttel und dem Bündnis für Familien in Lokstedt entstand, sollten weitere Ideen entwickelt und Projekte angestoßen werden. Der TV Lokstedt plant Sportangebote insbesondere am Wochenende, in der Freien Evangelischen Gemeinde soll ein Interkulturelles Café der Begegnung ins Leben gerufen werden, Pastor Bernd Müller-Teichert möchte Flüchtlingskinder in die Kinderchöre einladen und „Lokstedt in Motion“ soll ab Juli die Bewohner der Unterkünfte mit Sportangeboten in Bewegung bringen, so einige der Projekte. Die Ehrenamtlichen betonten, dass sie sich besonders über weitere Zeitspender freuen, denn „ein ganz großer Wunsch der Flüchtlinge ist es, ihre Hamburger Nachbarn kennenzulernen“, resümierte Christine Stülten. In der Facebook-Gruppe „HH Herzliches Hamburg – Hilfe für Flüchtlinge in Lokstedt“ finden Interessierte Kontakt und Informationen zu den Unterstützern.  mf 

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