Durchgang verboten Schilder wie diese soll es am Dohrnkamp künftig nicht mehr geben Foto: cs

Kleingartenverein öffnet sich für die Allgemeinheit

Grünzug Lokstedt: Zweiter Teil des zweiten Bauabschnitts

Archiv| Views: 209

Der erste Teil, der Bau eines Bolzplatzes auf den Max-Tau-Wiesen, hatte für ordentlich Zündstoff und Bürgerproteste gesorgt. Der zweite Teil des zweiten Bauabschnitts zum sogenannten Grünzug Lokstedt dürfte hingegen ohne derartige Komplikationen auskommen. Der Grund: Dieses Mal ziehen alle Akteure an einem Strang.

 

Hintergrund: Da in Lokstedt immer mehr Neubaugebiete entstehen, werden auch die verbliebenen Freiflächen immer stärker genutzt. Da die Grünflächen jedoch nicht erweitert werden können, sollen die vorhandenen Flächen qualitativ aufgewertet und gesichert werden.

Das Areal des Kleingartenvereins Döhrnkamp steht im Zentrum der jüngsten Arbeiten. Dieses soll nach Willen des Bezirksamts Eimsbüttel aber auch des Kleingartenvereins selbst der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Von besonderer Bedeutung für den neuen Grünzug: der Durchgang von dem Weg an der Schillingsbek zur Döhrnstraße. Dieser und zahlreiche andere Zugänge erhalten im Zuge der Maßnahmen, die pünktlich zum 100. Jubiläum des Kleingartenvereins im September fertiggestellt sein sollen, im Eingangsbereich Pflastersymbole mit Wiedererkennungswert.


Mit neuen Ideen

Bänke werden aufgestellt und die Plattenwege durch eine Granddecke ersetzt – eben, breit und großzügig wie in einer öffentlichen Parkanlage. Besonders: Auf einer bislang ungenutzten Rasenfläche entsteht eine „Kleinst- Gardening-Parzelle“, auf der etwa neun Hochbeete platziert werden sollen. Mit diesem Pilotprojekt will der Kleingartenverein älteren und gehandicapten Personen, die keine eigene Kleingartenparzelle mehr bewirtschaften können, die Möglichkeit geben, weiter ihrem Hobby zu frönen. cs 

Comments are closed.