ASB-Kita Burgwedel, Burgwedel 3a, Tel. 5508777, E-Mail: kita burgwedel@asb-hamburg.de

Bald auch Krippenkinder

Die „Werkstatt“-Kita des ASB in Burgwedel baut in den Sommerferien um

Archiv| Views: 204

Philipps erster Gang führt geradewegs in die Bauecke. Leon ist noch müde und schaukelt im Bewegungsraum vor sich hin. Clara und ihre Freundin nehmen den Betrieb in der „Arztpraxis“ auf, die in den letzten Wochen im Rollenspielbereich entstanden ist. Ihre Mütter trinken unterdessen in der Wohnküche einen Kaffee, tauschen sich aus und gehen erst, als sie das Gefühl haben, dass ihre Kinder gut angekommen sind.

 

In der ASB-Kita Burgwedel geht es etwas anders zu als in anderen Einrichtungen. Kinder, Eltern und Erzieher bilden eine Gemeinschaft auf Zeit. Das Recht der Kinder auf Entwicklung ihrer Persönlichkeit und Fähigkeiten steht im Mittelpunkt. Die Kita orientiert sich an der Reggio-Pädagogik, deshalb sucht man traditionelles Spielzeug wie Playmobil oder Barbies vergebens. Stattdessen werden die Kinder animiert, sich mit Materialien und Werkzeugen zu beschäftigen. Damit sollen sie zum Forschen und Experimentieren, zur Entwicklung der Wahrnehmung und der Sprache sowie zum kreativen Gestalten angeregt werden. Eine besondere Bedeutung kommt den Räumen zu, die als Werkstätten oder Ateliers die Funktion von Spiel-, Erlebnis- und Entdeckungsorten haben, in denen die Kinder vielfältige Bildungs- und Lernerfahrungen machen.

„Unser Konzept basiert auf Lernen durch Selbsterfahrung“, erklärt Kita-Leiterin Dorothea Held-Samsche. „Die Kinder haben die Freiheit der eigenen Wahl. Die Erwachsenen geben ihnen den Rahmen und die Strukturen vor.“

Bislang konnten Kinder ab zwei Jahren die ASB-Kita besuchen, auf deren Außengelände es neben einem Wasserspielplatz sogar einen Hochseilgarten gibt. Ab Sommer werden auch Krippenkinder ab drei Monaten aufgenommen. Für sie wird in den Sommerferien ein eigener Bereich eingerichtet, das Werkstatt- Konzept auf sie heruntergebrochen. So soll es unter anderem ein Mini-Atelier mit Nassfarben und Ton, einen Leuchttisch für Licht- und Schattenspiele und vielfältige Materialien zur Förderung der sinnlichen Wahrnehmung geben.

„Wir freuen uns auf die Kleinen und sind gespannt auf die neuen Herausforderungen und Impulse, die sie mit sich bringen“, sagt Held- Samsche. löv

Comments are closed.