Eine Bank für den Tibarg

Ein aufgelöster Seniorenkreis stiftet eine Sitzbank in der Fußgängerzone

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Nach der Vereinsauflösung sollte das Vermögen gemeinnützigen Zwecken zu Gute kommen. Für den Tibarg sprang eine bequeme Sitzbank dabei heraus.

 

Im vergangenen Jahr konnte der Seniorenkreis Lokstedt-Niendorf-Schnelsen noch sein 100-jähriges Jubiläum feiern. Zum Jahresende musste der Verein sich leider auflösen: Es hatte sich kein Nachfolger für den langjährigen Vorsitzenden Günter Jambor (84) gefunden, der aus Altersgründen ausschied.

In der Zeit des Bestehens hatte sich ein Vereinsvermögen von rund 30 000 Euro angesammelt. Satzungsgemäß sollte das Geld an gemeinnützige Einrichtungen fließen. Die Mitglieder entschieden, den Betrag an verschiedene Institutionen aufzuteilen. So ging eine Spende an Hamburgs Wahrzeichen, den Michel, für den Ersatz der beiden seit 100 Jahren fehlenden Glocken, die Hamburger Tafel wurde bedacht, ebenso der Lokstedter Verein „Anstoß“ für Bedürftige und ein Hospiz.

Für Niendorf stiftete der Verein nun eine Bank zum Ausruhen im Einkaufsrummel auf dem Tibarg. Die solide Sitzgelegenheit zur Erinnerung an den Seniorenkreis steht am nördlichen Eingang zur U-Bahn Niendorf- Markt.


Noch immer Treffen

„Auch wenn der Verein nicht mehr besteht, bleiben wir zusammen“, betont Jambor. „Wir spielen weiter Karten, die Gymnastikgruppen werden in den Kirchengemeinden weitergeführt und ich selbst leite noch das Gedächtnistraining.“  tif

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